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25.08.2021

GFMK will über Klischeefrei Frauen in der Computer- und Videospielbranche und der Gaming-Community stärken

Mecklenburg-Vorpommern war am 23. und 24. Juni 2021 Ausrichter der Hauptkonferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen, -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK). Dabei ging es auch um die Stärkung von Frauen in der Computer- und Videospielbranche und der Gaming Community.

GFMK will über Klischeefrei Frauen in der Computer- und Videospielbranche und der Gaming-Community stärken

Dazu heißt es seitens der GFMK:

Die GFMK beschloss zudem eine Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern, die zum Ziel hat, Frauen in der Computer- und Videospielbranche und der Gaming Community zu stärken. „Die Computerspielbranche ist ein Wirtschaftszweig im Aufwind“, sagte Ministerin Drese.

„Wir setzen uns für den Abbau von Rollenstereotypen und Diskriminierung in Computerspielen ein und unterstützen ausdrücklich die Kampagne ‚Hier spielt Vielfalt‘ der Games-Branche.“ Die Bundesregierung investiert in den kommenden Jahren 250 Millionen Euro in die Computerspielförderung. Drese: „Die GFMK spricht sich dafür aus, darauf zu achten, dass vor allem innovative, auf Vielfalt ausgerichtete Spiele im Vordergrund stehen, die Geschlechterstereotype aufbrechen und sie nicht reproduzieren.“

Darüber hinaus sollen Ausbildungs- und Studiengänge für Game Design oder Programmierung so aufgelegt werden, dass sie auch für junge Frauen attraktiver werden. „Hierfür sind auch Initiativen wie klischeefrei und mach MINT zu nutzen“, so Drese.

Stefanie Drese ist die Vorsitzende der 31. GFMK 2021 und Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die GFMK ist Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei und darüber hinaus auch im Forum der Initiative Klischeefrei vertreten. Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei ist ebenfalls der Verband der deutschen Games-Branche „game“.

Quelle: Leitantrag zur fairen Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit: GFMK bringt Maßnahmenpaket auf den Weg | Pressemitteilung der GFMK vom 24. Juni 2021