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Schulen

Ein Lehrer mit 5 Schülern an einem Tisch.

Die Berufsorientierung an Schulen ist wegweisend für den beruflichen Werdegang von Jugendlichen. Die Beispiele, die wir hier zusammengestellt haben, zeigen: Schulen können junge Menschen auf vielfältige Weise dabei unterstützen, ein großes Spektrum an Berufsfeldern kennenzulernen.

Beispiele guter Praxis sortiert nach Zielgruppen

Beschäftigte im Bereich Pädagogik | Sozialarbeit

Boys in Care

Boys in Care ist ein von der EU gefördertes Projekt, mit dem Ziel, auf europäischer Ebene Jungen bei der Berufswahl für geschlechtsuntypische Bildungswege und Karrieremöglichkeiten zu interessieren. Im Zentrum steht dabei die Ausbildung in soziale, erzieherische und pflegerische Berufe. Umgesetzt wird das Projekt, das von April 2017 bis September 2019 läuft, von Dissens – Institut für Bildung und Forschung in Berlin. Das Projekt richtet sich an eine breite Zielgruppe: Jungen, Eltern, Lehrkräfte an Schulen, Berufsberaterinnen und Berufsberater sowie Expertinnen und Experten wie auch Fachkräfte. Zu den Zielen des Projekts, das in Bulgarien, Deutschland, Italien, Litauen, Österreich und Slowenien durchgeführt wird, gehört auch die Entwicklung, Durchführung und Verbreitung von Bildungs- und Beratungsangeboten für Lehrkräfte sowie Berufsberaterinnen und Berufsberater für eine bedarfsgerechte Unterstützung von Jungen in ihrer Berufswahl von sozialen, erzieherischen und pflegerischen Berufen.

Zur Website des Projekts „Boys in Care“
Zum Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Berufsberatende
„Wir sollten dran arbeiten, diverser zu werden“ – Interview vom 30.8.2017 mit Dr. Thomas Viola Rieske, (zu diesem Zeitpunkt wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Dissens) zu Nutzen und Zielen des Projekts

Dokumentation der Fortbildungsreihe „Berufsbezogene Elternarbeit“

Zielgruppe: Lehrkräfte und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an Haupt- und Realschulen

Die Fortbildungsreihe „Berufsbezogene Elternarbeit“ für Lehrkräfte und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an Haupt- und Realschulen fand 2009/10 in Marburg statt. Sie zielte darauf ab, Grundlagen einer gelingenden (interkulturellen) Elternarbeit zu vermitteln, verschiedene Praxisansätze aufzuzeigen und anschließend gemeinsam Angebote und Projekte zu entwickeln, in denen Eltern verantwortlich in die Berufsorientierung mit einbezogen werden. Im Rahmen einer halbjährigen Umsetzungsphase an den Schulen wurden diese Ansätze in der Praxis erprobt und weiterentwickelt. In dieser Abschlussdokumentation werden die Erfahrungen der teilnehmenden Schulen dargestellt. Die Fortbildung bestand aus vier eintägigen Modulen plus Umsetzungsphase.

Zur Dokumentation „Berufsbezogene Elternarbeit“

Haus der kleinen Forscher

Zielgruppe: Pädagogische Fach- und Lehrkräfte in Kindertagesstätten und Grundschulen

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kindertagesstätten- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Mit einem bundesweiten Fortbildungsprogramm werden pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, den Entdeckergeist von Kindern zu fördern und sie qualifiziert beim Forschen zu begleiten. Die Stiftung will damit einen Beitrag zur Verbesserung von Bildungschancen, zur Nachwuchsförderung in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und zur Professionalisierung des pädagogischen Personals leisten.

Zur Website der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Modellprojekt: MINTivation – Motivation

Zielgruppe: Schulpersonal

MINTivation – Motivation ist ein Modellprojekt für geschlechtergerechte Schulen. Es ermöglicht die Umsetzung phasenweiser Monoedukation in ausgewählten Fächern, um auf geschlechtsspezifische Prägungen von Mädchen und Jungen angemessen zu reagieren und diesen ggf. entgegenwirken zu können. Grundlage dieses Vorgehens sind empirische Befunde, die zeigen, dass Monoedukation zu erhöhter Partizipation, besseren Leistungen, günstigeren Selbstkonzepten, höherer Motivation, größerem Interesse und gesteigertem Engagement insbesondere in den jeweiligen geschlechtsuntypischen Fächern führen kann. MINTivation ist als langfristiges Konzept angelegt.

Zum Projekt MINTivation

Jungen

Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Zielgruppe: Jungen ab der 5. Klassenstufe
Dauer: 1 Tag

Berufe kennenlernen, die Jungen bislang noch viel zu selten in den Blick nehmen – darum geht es beim Boys’Day. Jungen wählen häufig nur aus einem eingeschränkten Spektrum ihren Beruf oder Studiengang aus. Dabei schöpfen sie ihre vielfältigen Interessen und Talente meist gar nicht aus. Jedes Jahr Ende April können männliche Jugendliche eigene Erfahrungen in Berufen oder Studiengängen sammeln, in denen sie bisher noch selten zu finden sind, zum Beispiel in den Bereichen Erziehung, Pflege, Soziales oder anderen Dienstleistungsberufen. Darüber hinaus werden am Boys’Day Workshops zu den Themen Rollenbilder, Sozialkompetenzen und Lebensplanung angeboten.

Sind Sie als Lehrkraft oder in der Sozialarbeit an einer Schule beschäftigt? Dann finden Sie hier Materialien, die Ihnen dabei behilflich sind, eine klischeefreie Berufsorientierung in der Schule zu ermöglichen und den Aktionstag mit Vor- und Nachbereitung optimal zu begleiten.

Weitere Informationen zum Boys' Day

Boys'Day am Berufskolleg Vera Beckers

Zielgruppe: Jungen der Klassenstufen 7 und 8
Dauer: 1 Tag

Das Berufskolleg Vera Beckers bildet in zahlreichen Berufen aus, in denen Männer bislang kaum vertreten sind. Jedes Jahr zum Boys’Day öffnet es seine Türen: Einen Tag lang können sich Jungen in Berufsfeldern wie Sozialpädagogik, Kosmetik, Pflege und Ernährung ausprobieren. Lehrkräfte und Auszubildende informieren über die unterschiedlichen Ausbildungen und deren berufliche Möglichkeiten und stehen den teilnehmenden Jungen für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Boys' Day am Berufskolleg Vera Beckers

Soziale Jungs SOKO

Zielgruppe: Jungen ab 14 Jahren
Dauer: ca. 80 Stunden innerhalb von sechs Monaten

Das Frankfurter Projekt beruht auf der Idee, ehrenamtliches Engagement mit Berufsorientierung zu verknüpfen. Männliche Jugendliche erhalten Gelegenheit, sich einmal pro Woche sozial zu engagieren. Ob Vorlesen im Kindergarten, Einkaufen für ältere Menschen oder einfach anderen zuhören und für sie da sein – das Projekt ermöglicht es den Jungs, ihre sozialen Kompetenzen (abgekürzt: SOKO) weiterzuentwickeln und dabei neue Berufsfelder kennenzulernen. Über einen Zeitraum von sechs Monaten erfahren sie: Es macht Spaß, sich für andere einzusetzen und einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

Weitere Informationen zu SOKO

Soziale Jungs Hamburg – Berufsorientierende Jungenförderung

Zielgruppe: Jungen ab 13 Jahren 
Dauer: i. d. R. einmal pro Woche über mehrere Monate

Das Projekt „Soziale Jungs Hamburg“ bietet männlichen Jugendlichen die Chance, erste Erfahrungen in der Kinderbetreuung oder Pflege zu sammeln. Im Verlauf der Praktika erleben die Jungen, wie bereichernd eine soziale Tätigkeit sein kann – sowohl für andere also auch für sie persönlich. Sie verbessern ihre sozialen Kompetenzen, übernehmen Verantwortung und entwickeln Respekt für das Berufsfeld und die Menschen, die dort arbeiten. Oft wirken die Erfahrungen der Jungen positiv zurück auf ihre Persönlichkeitsentwicklung und die Beteiligung am Schulunterricht.

Mehrere Schulen beteiligen sich an „Soziale Jungs Hamburg“. Die teilweise mehrmonatigen Praktika können als Wahlpflichtkurs, Praxislerntag oder Kompaktpraktikum angeboten werden.

Weitere Informationen zu Soziale Jungs Hamburg

„Technik-Checker-Camp“

Zielgruppe: Jungen ab 12 Jahren aller Schularten in ganz Bayern
Dauer: 1 Woche

Im Technik-Checker-Camp lernen Jungen eine Woche lang ein Unternehmen kennen. Mit Unterstützung von Auszubildenden stellen sie ein technisches Werkstück her und lösen im Team kniffelige Aufgaben. Dabei sollen die Jungen ihre eigenen Interessen und Stärken genauer unter die Lupe nehmen. Begleitet wird das Technik-Checker-Camp von einem abwechslungsreichen Freizeitprogramm, wo die Jungen jede Menge Spaß haben können und sich besser kennen lernen.

Weitere Informationen zum Technik-Checker-Camp

Jungen | Mädchen

BOGEN – Berufsorientierung Geschlechterreflektiert | Nachhaltig

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klassenstufe
Dauer: ganzjähriges Modelprojekt an ausgewählten Schulen in Mecklenburg und Vorpommern

„BOGEN“ – das steht für „einen Bogen spannen“ von den Interessen, Wünschen und Träumen der Mädchen und Jungen zu den Anforderungen der Berufs-, Arbeits- und Lebenswelt. Das Ziel des Projekts „BOGEN“ ist, den jährlich stattfindenden „Girls’Day“ und den „JungsTag MV" in Mecklenburg-Vorpommern zu Werkstätten weiterzuentwickeln, die über ein Schuljahr hinweg das Berufswahlspektrum der Mädchen und Jungen nachhaltig erweitern. Rahmen- und Erfolgsbedingungen sowie die Übertragbarkeit auf den schulischen Alltag werden erprobt und evaluiert.

Weitere Informationen zu BOGEN

BOP – Berufsorientierungsprogramm

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe
Dauer: Potenzialanalyse: 2–3 Tage, Werkstatttage: 2 Wochen

Wie steigern Schulen die Qualität und Bandbreite ihres berufsorientierenden Angebots? Wie können sie ihre Schülerinnen und Schüler effektiver in ihrer Berufswahl unterstützen? Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) bietet Lehrkräften Einblicke in das breite Spektrum der Ausbildungsberufe und gibt zahlreiche Anregungen, das Thema Berufswahl in den Unterricht einzubeziehen. Die zwei Bausteine des BOP, Potenzialanalyse und Werkstatttage, lassen sich in bestehende Berufsorientierungskonzepte von Schulen integrieren.

Weitere Informationen zum BOP

Geschlechterbewusste Pädagogik an der Gertrud-Bäumer-Realschule Bielefeld

Die Getrud-Bäumer-Schule bietet seit vielen Jahren verschiedene Projekte zu Themen der Berufsorientierung, Gewaltprävention, Reflektion von Geschlechterrollen und geschlechtsspezifische Förderung an.

Zur Website der Gertrud-Bäumer-Realschule Bielefeld

Interregprojekt: „Mach es gleich! Gender & Schule“

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse
Dauer: mehrjähriges Projekt bzw. abhängig von der Wahl einzelner Bausteine

Das Projekt „Mach es gleich! Gender & Schule“ wurde von 2009 bis 2015 von der Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz, der Familien- und Frauenbeauftragten des Bodenseekreises und vom Frauenreferat des Landes Vorarlberg durchgeführt. Es bietet Schülern und Schülerinnen (7./8. Klasse) die Möglichkeit, ihre Geschlechterrollen zu reflektieren und eine geschlechterspezifische Förderung zu bewirken. Damit eröffnet sich Raum für die Diskussion zur Thematik Mann sein/Frau sein, Partnerschaft, Familie, Berufswahl, Lebensplanung und Gesellschaft unter Berücksichtigung des Migrationsthemas. Das Projekt thematisiert auch für Lehrkräfte, Rollenmuster zu erkennen, zu hinterfragen um damit in der Schule einengenden Zuschreibungen entgegen zu wirken.

Weitere Informationen zu "Mach es gleich! Gender & Schule"

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe
Dauer: 1 Tag

Ein gesundes Selbstbewusstsein ist eine wichtige Voraussetzung für eine selbstbestimmte Lebens- und Berufsplanung. Das Projekt „komm auf Tour“ gibt erlebnis- und handlungsorientierte Impulse, um Schülerinnen und Schüler aller Schulformen geschlechtersensibel in ihrer Berufsorientierung und Lebensplanung zu unterstützen. In einem Erlebnisparcours können die Jugendlichen erkunden, welche Stärken sie in sich tragen. Sie erhalten Orientierungshilfen für Praktika und erfahren, welche beruflichen Möglichkeiten ihnen offenstehen. Themen aus dem privaten Lebensbereich sind altersgerecht integriert.

Begleitveranstaltungen binden Lehrkräfte, Eltern und Betriebe ein. Kooperationstreffen mit örtlichen Institutionen der Berufsorientierung und der Lebensplanung stellen sicher, dass die Maßnahme in bestehende regionale Angebote eingebettet wird.

Weitere Informationen zu "Komm auf Tour"

meinTestgelände: Das Gendermagazin für Jugendliche

In Texten, Raps, Songs, Videos, Poetry Slam-Texten oder Comics veröffentlichen junge Menschen Beiträge zu Geschlechterfragen. Hier finden sich Statements, Gefühle oder Widerstand gegen Einschränkungen, um sie mit anderen Jugendlichen zu teilen. Gender bezeichnet hierbei die Geschlechterrollen, mit denen sich jede Person auseinander setzen muss. Die Botschaft des Portals: "Gleichberechtigung geht uns alle an!" Eine Online-Redaktion unterstützt Einzelne sowie Redaktionsgruppen, die an den Beiträgen arbeiten. "meinTestgelände" ist ein Kooperationsprojekt der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Jungenarbeit und der BAG Mädchenarbeit. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

»Zum Gendermagazin "meinTestgelände"

Mädchen

"girlsatec - Junge Frauen erobern technische Berufe"

Das Projekt "girlsatec - Junge Frauen erobern technische Berufe" des ABB Ausbildungszentrums Berlin gGmbH möchte junge Frauen und Mädchen in der Berufsorientierung über gewerblich-technische Berufe informieren und ihnen den Zugang dorthin erleichtern. Ziel des von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderten Projekts ist es, das Berufswahlspektrum von Mädchen zu erweitern.

Weitere Informationen zum Projekt "girlsatec"

CyberMentor

Zielgruppe: Schülerinnen der 6. bis 12. Klassenstufe
Dauer: 1 Jahr

CyberMentor ist im MINT-Bereich das größte E-Mentoring-Programm für Mädchen in Deutschland. Schülerinnen werden ein Jahr lang von einer persönlichen Mentorin begleitet. Sie regt zu MINT-Aktivitäten an und gibt Tipps zur Studien- und Berufswahl. Das Mentoring erfolgt über eine geschützte Online-Plattform mit Mail, Chat und Forum. Dort gibt es auch eine Vielzahl von Informationen zu MINT, Studium und Berufswahl.

Weitere Informationen zu CyberMentor

Forscherinnen-Camp (Bayern)

Zielgruppe: Schülerinnen von 15 bis 18 Jahren aus bayerischen Realschulen, Gymnasien und Fachoberschulen
Dauer: 5 Tage in den bayerischen Schulferien

Im Forscherinnen-Camp können Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren den Arbeitsalltag einer Ingenieurin „live“ miterleben. In einem 10- bis 15-köpfigen bearbeiten die Schülerinnen aktuelle technischen Fragen und Herausforderungen der Zukunft. Dabei werden Sie von Ingenieurinnen und Hochschuldozentinnen unterstützt. Am Ende des einwöchigen Camps werden die Ergebnisse im Team vor einem größeren Publikum präsentiert.

Weitere Informationen zum Forscherinnen-Camp

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Zielgruppe: Mädchen ab der 5. Klassenstufe 
Dauer: 1 Tag

Schülerinnen bei einer klischeefreien Berufs- und Studienwahl zu unterstützen – das ist Ziel des Girls’Day. An dem Aktionstag öffnen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ihre Türen, damit Mädchen Berufe aus Handwerk, Technik, IT und Naturwissenschaften kennenlernen. Die Veranstaltungen finden dort statt, wo Mädchen bislang noch viel zu selten anzutreffen sind. Sie können am Girls’Day viele praxisnahe Tätigkeiten selber ausprobieren, mit Auszubildenden, Studierenden oder Frauen in Führungspositionen sprechen und mit einigen Klischees aufräumen. Nicht selten entstehen dabei Kontakte zu späteren Ausbildungsbetrieben.

Als Lehr- oder pädagogische Fachkraft können Sie Mädchen ermöglichen, am Girls’Day teilzunehmen. Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung unterstützen Sie dabei, das Thema klischeefreie Berufsorientierung in Ihren Unterricht zu integrieren.

Weitere Informationen zum Girls'Day

Girls’Day Akademie

Zielgruppe: Mädchen der 7. bis 10. Klassenstufe
Dauer: 1 Jahr

Am Girls’Day kommen Mädchen oft erstmalig in Berührung mit naturwissenschaftlich-technischen und handwerklichen Berufen. Für diejenigen, deren Interesse geweckt worden ist, gibt es die Girls’Day Akademie. Ein Schuljahr lang probieren Mädchen aus, ob ihnen technisch-naturwissenschaftliche Fragestellungen liegen. Sie lernen Unternehmen und Berufe kennen und knüpfen Kontakte zu anderen technisch interessierten Mädchen. In praxisorientierten Projektarbeiten erfahren sie, wie der Arbeitsalltag von Ingenieurinnen und anderen Fachkräften aussieht. So fällt es ihnen leichter herauszufinden, ob das Berufsfeld für sie infrage kommt.

Weitere Informationen zur Girls'Day Akademie

Hessen-Technikum: Schnupperstudium & Praktika

Zielgruppe: Schulabsolventinnen mit (Fach-)Abitur
Dauer: 6 Monate

Was macht eigentlich eine Umweltingenieurin? Welche Jobs eröffnet ein Studium der Mechatronik? In welchen Jobs steckt Mathematik drin, obwohl es nicht drauf steht? Sitzen Informatikerinnen tatsächlich den ganzen Tag vor dem Rechner und beschäftigen sich mit Nullen und Einsen? Und warum können wir nur dank der Optotechnik zu Hause über einen schnellen DSL-Zugang im Internet surfen?

Anwendungsbezug, konkrete Berufsbilder und eigene Erfahrungen – darum geht es im Hessen-Technikum. MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – klingt nach Formeln, Berechnungen und Theorien. Aber nicht im Hessen-Technikum: Das Programm ermöglicht das praktische Erleben von MINT durch eine Kombination aus Schnupperstudium und Unternehmenspraktika.

Weitere Informationen zum Hessen-Technikum

Mädchen für Technik-Camp (Bayern)

Zielgruppe: Mädchen von 12 Jahren bis 14 Jahren
Dauer: 5 Tage in den bayerischen Schulferien

Im „Mädchen für Technik-Camp“ sollen Mädchen einen Einblick in technische Ausbildungsberufe erhalten und ein eigenes Werkstück erstellen. Sie lernen den Alltag als technische Auszubildende kennen und werden während der Woche von Ausbilderinnen und Ausbildern und anderen Auszubildenden begleitet. Am Ende der Camp-Woche werden die Ergebnisse vor großem Publikum präsentiert.

Weitere Informationen zum „Mädchen für Technik-Camp“

MINT Girls Camps Hessen

Zielgruppe: Schülerinnen zwischen 14 und 16 Jahren
Dauer: 1 Woche

Soll ich einen Beruf aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik erlernen? Viele Mädchen schrecken vor einer solchen Entscheidung zurück. An dieser Stelle setzen die MINT Girls Camps an: Sie zeigen den Schülerinnen, welche beruflichen Chancen MINT-Berufe bieten, und ermöglichen ihnen, sich eine Woche lang darin praktisch auszuprobieren. Sport- und Wellnessangebote schaffen eine entspannte Atmosphäre, um die Erfahrungen des Tages verarbeiten zu können. Betreuerinnen leiten die Mädchen an und stehen für Fragen zu Berufs- und Ausbildungsmöglichen im MINT-Bereich zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Girls Camp in Hessen

Niedersachsen-Technikum

Zielgruppe: Schulabsolventinnen mit (Fach-)Abitur
Dauer: 6 Monate

Das Niedersachsen-Technikum vermittelt Schulabsolventinnen mit (Fach-)Abitur Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Berufe und Studiengänge. Die Kombination von Betriebspraktikum und Schnupperstudium vermittelt Theorie und Praxis gleichermaßen. In Gesprächen mit Studentinnen und Ingenieurinnen oder Naturwissenschaftlerinnen erhalten die jungen Frauen Gelegenheit, sich ein Bild von den Studien- und Berufsanforderungen zu machen.

Rund 90 Prozent aller Teilnehmerinnen entscheiden sich im Anschluss für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich. Dieser Erfolg hat dazu beigetragen, dass in anderen Ländern ähnliche Initiativen gestartet wurden.

Weitere Informationen zum Technikum in Niedersachsen  

Technik-Schnupperstudium an der Hochschule Bremerhaven

Mädchen der Klassen 6 und 7, die bereits am Girls'Day teilgenommen haben, können während des einwöchigen Schnupperstudiums weiter an ihren technischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten feilen. Workshops zu Themen wie Genetik, Robotik, Informatik oder Elektrotechnik bieten ihnen vielfältige Möglichkeiten, aktuelle wissenschaftliche Phänomene zu entdecken und zu erforschen. Das Schnupperstudium findet jährlich in den Herbstferien statt. Es ist ein Angebot der Hochschule Bremerhaven in Kooperation mit der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau.

Weitere Informationen zum Schnupperstudium an der Hochschule Bremerhaven 
Zur Jubiläumsbroschüre "Schmeckt mir MINT?"