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Hochschulen

Zwei junge Männer und eine junge Frau betrachten ein Windrad-Modell.

Traditionelle Rollenmuster üben starken Einfluss auf die Entscheidung für ein Studienfach oder eine Hochschulart aus. Hier finden Sie erprobte Praxisbeispiele, die Ihnen zeigen, wie Sie junge Studieninteressierte bei einer klischeefreien Studienorientierung unterstützen können.

Beispiele guter Praxis sortiert nach Zielgruppen

Übergreifend

Gender Diversity Toolbox

Die Gender Diversity Toolbox (www.gender-diversity-toolbox.de) ist eine Sammlung von Praxisbeispielen in englischer und deutscher Sprache von und für Forschungsorganisationen rund um die Themen Gender Diversity und Verbesserung der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern. Die Gender Diversity Toolbox lädt dazu ein, sich von den Praxisbeispielen anderer inspirieren zu lassen und sich Anregungen für die eigene Forschungsorganisation zu holen. Ziel der Toolbox ist es, einen Beitrag zu leisten, die Chancengleichheit der Geschlechter zu verbessern und die Vielfalt der Beschäftigten im Arbeitsleben an Forschungsorganisationen zu ermöglichen und weiter zu fördern.

Zur Gender Diversity Toolbox

Mädchen | junge Frauen

Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung (ZGF): Berufsorientierung für Mädchen und junge Frauen in Bremen

Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung - das ist im Land Bremen nicht anders. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Die ZGF bietet seit Jahren geschlechtersensible Berufsorientierungsangebote an. Hier finden Sie einen Überblick:

Weitere Infos: https://www.frauen.bremen.de/maedchen/berufsorientierung-1874

CampusThüringenTour

Zielgruppe: Schülerinnen ab der 10. Klassenstufen
Dauer: eine Woche in den Herbstferien

Die CampusThüringenTour für Schülerinnen ist ein in Deutschland einzigartiges Gemeinschaftsprojekt von sieben Thüringer Hochschulen mit Studienangeboten in MINT-Fächern. An jedem Tag der Veranstaltungswoche fahren die Schülerinnen gemeinsam in einem Bus eine Thüringer Hochschule an, um die Studienangebote und auch den Hochschulstandort kennen zu lernen. Während der Programmwoche werden über 30 Einzelveranstaltungen angeboten: Vorlesungen, Seminare, Mitmach-Experimente, Hochschul- und Laborführungen. Auch ihre Freizeit verbringen die Teilnehmerinnen gemeinsam, und können so Kontakt zu gleichaltrigen und technikinteressierten Mädchen knüpfen.

Weitere Informationen zu CampusThüringenTour

Gender in der Lehre der MINT-Fächer

Das Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) hat eine Handreichung für Lehrende zum Thema „Gender in die Lehreder MINT-Fächer“ herausgegeben. Die Handreichung soll interessierten Lehrenden der MINT-Fächer  an Hochschulen und Universitäten zu einem schnellen thematischen Einstieg verhelfen und somit die Implementierung von Gender- und Diversity-Aspekten in ihre Lehre erleichtern.

Zur Handreichung unter https://www.kompetenzz.de/Aktuelles/Handreichung-gFFZ

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Zielgruppe: Mädchen ab der 5. Klassenstufe
Dauer: 1 Tag

Mit dem Girls‘Day können Hochschulen Schülerinnen frühzeitig auf Studienfächer aufmerksam machen, die junge Frauen nur selten wählen. Dazu zählen Studiengänge im MINT-Bereich (Mathematik, Information, Naturwissenschaften und Technik), obwohl das Berufsfeld sehr gute Einkommens- und Karrieremöglichkeiten bietet.

Der Girls’Day findet einmal im Jahr statt. Er eröffnet Mädchen die Chance, technisch-naturwissenschaftliche Ausbildungsberufe und Studiengänge oder auch handwerkliche Berufe kennenzulernen. Zahlreiche Hochschulen bieten Experimentiermöglichkeiten und Vorträge zu MINT-Studiengängen. Wissenschaftlerinnen berichten über ihre Erfahrungen aus der Praxis und geben wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Studienwahl.

Weitere Informationen zum Girls Day'

 

Hessen-Technikum: MINT-Praktikumsplätze für junge Frauen

Zielgruppe: Schulabsolventinnen mit (Fach-)Abitur
Dauer: 6 Monate

Sie wollen in Zeiten des Fachkräftemangels neue Wege der Nachwuchssicherung beschreiten? Sie möchten gerne junge Frauen für MINT begeistern und qualifizierte Mitarbeiterinnen für Ihr Unternehmen rekrutieren?

Das Hessen-Technikum ist ein 6-monatiges Studien- und Berufsorientierungsprogramm für (Fach-)Abiturientinnen, die sich für MINT-Fächer interessieren. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich junge Frauen als neue Zielgruppe zu erschließen. Anwendungsbezug, konkrete Berufsbilder und eigene Erfahrungen – darum geht es im Hessen-Technikum. MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Programm ermöglicht das praktische Erleben von MINT durch eine Kombination aus Schnupperstudium und Unternehmenspraktika.

Interessierte Unternehmen aller Größen und Branchen können am Hessen-Technikum teilnehmen. Sie sollten Hochschulabsolventinnen aus einem oder mehreren der sogenannten MINT-Bereiche beschäftigen und den Teilnehmerinnen des Hessen-Technikums ("Technikantinnen") einen Praktikumsplatz in einem dieser MINT-Bereiche anbieten.

Weitere Informationen zum Technikum in Hessen

 

„Komm, mach MINT.“ – Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen

Zielgruppe: junge Frauen an den Schnittstellen zwischen Schule und Studium und zwischen Hochschule und Beruf

„Komm, mach MINT.“ ist die einzige Netzwerk-Initiative, die bundesweit versucht, Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe zu begeistern. Ziel der Initiative ist es, das Potenzial von Frauen zu nutzen, um dem Fachkräftemangel bei naturwissenschaftlich-technischen Berufen entgegenzuwirken.

Weitere Informationen zu "Komm, mach MINT"

 

 

Niedersachsen-Technikum

Zielgruppe: Schulabsolventinnen mit (Fach-)Abitur
Dauer: 6 Monate

Das Niedersachsen-Technikum vermittelt Schulabsolventinnen mit (Fach-)Abitur Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Berufe und Studiengänge. Die Kombination von Betriebspraktikum und Schnupperstudium vermittelt Theorie und Praxis gleichermaßen. In Gesprächen mit Studentinnen und Ingenieurinnen oder Naturwissenschaftlerinnen erhalten die jungen Frauen Gelegenheit, sich ein Bild von den Studien- und Berufsanforderungen zu machen.
Rund 90 Prozent aller Teilnehmerinnen entscheiden sich im Anschluss für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich. Dieser Erfolg hat dazu beigetragen, dass in anderen Ländern ähnliche Initiativen gestartet wurden.

Weitere Informationen zum Technikum in Niedersachsen

 

 

scientifica - Portal für Frauen in Wissenschaft und Technik

Zielgruppe: u.a. Abiturientinnen, Studentinnen, Dozentinnen, Fachfrauen

scientifica ist ein Informationsportal für Frauen, die einen MINT-Studiengang studieren oder wissenschaftlich in einem MINT-Fach in Baden-Württemberg tätig sind. scientifica richtet sich an verschiedene Nutzerinnen aus den Bereichen Wissenschaft und Technik. Das Portal bietet Informationen zu Förderangeboten für Frauen, Netzwerken und Berufsverbänden, Preisen, Stipendien und finanzieller Unterstützung sowie Informationen zu den Hochschulwochen meccanica feminale und informatica feminale Baden-Württemberg. Das Webportal scientifica ist ein Projekt des Netzwerks Frauen.Innovation.Technik Baden Württemberg und wird mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg betrieben.

Weitere Informationen zu scientifica
Informationen zum Netzwerk Frauen.Innovation.Technik Baden Württemberg

 

 

tasteMINT – Technik ausprobieren und Stärken entwickeln

Zielgruppe: Oberstufenschülerinnen von Gymnasien und weiterführenden Fachschulen
Dauer: 3 Tage

tasteMINT unterstützt Schülerinnen dabei, ihre Potenziale für den MINT-Bereich zu erproben. Drei Tage lang durchlaufen sie in einem Potenzial-Assessment-Verfahren einzeln und im Team Anforderungssimulationen, die für ein Studium und den späteren Beruf im MINT-Bereich typisch sind. Fachkundige Beobachterinnen und Beobachter begleiten sie dabei und geben ihnen im Anschluss ein individuelles Feedback.

Am Ende des Verfahrens bekommt jede Teilnehmerin eine schriftliche Dokumentation ihrer individuellen Fähigkeiten und Potenziale. Sie kann im weiteren beruflichen Werdegang verwendet werden, etwa bei Bewerbungen um einen Studien- oder Ausbildungsplatz.

Weitere Informationen zu tasteMINT

Jungen | junge Männer

„Männer und Grundschullehramt“ der Universität Hildesheim

Zielgruppe: Schüler und junge Männer
Dauer: längerfristig

Männer sind in der Primarstufe immer seltener anzutreffen. Mit dem Projekt „Männer und Grundschullehramt“ möchte die Universität Hildesheim daran etwas ändern. Ziel des Projektes ist es, jungen Männern einen klischeefreien Blick auf den Beruf zu ermöglichen und bei ihnen Interesse für dieses Arbeitsfeld zu wecken. Neben dem Aufbau eines Netzwerks und der Integration von Gender-Kompetenz in das Lehramtsstudium führt die Hochschule eine Reihe von Maßnahmen wie den Boys’Day durch. Sie sollen interessierte Jungen schon früh an den Grundschullehrerberuf heranführen.

Weitere Informationen zu "Männer und Grundschullehramt"

12+– Das Jungen-Mentoring

Zielgruppe: Schüler zwischen 12 und 14 Jahren
Dauer: 1 Jahr

Junge Männer entscheiden sich nur selten für ein Studium in sozialen, erzieherischen, kulturellen oder künstlerischen Fachrichtungen. Aus diesem Grund hat die TU Dortmund das Projekt „12+ – Das Jungen-Mentoring“ ins Leben gerufen.

Im Zentrum des Projektes steht der persönliche Kontakt zwischen Kleingruppen von fünf bis sechs Schülern (Mentees) und einem Studenten (Mentor). Die Jungen erhalten in Workshops Einblicke in Studiengänge aus den genannten Fachbereichen. Bei den Treffen der Mentoring-Gruppen können sie sich über Studieninhalte und Berufschancen austauschen und Näheres über den Studentenalltag erfahren. Nach einem Jahr erhalten Schüler und Mentoren ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Projekt, die für Schüler kostenlos ist.

Weitere Informationen zum Jungen-Mentoring 12+