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Berufsberatung

Ein Jungendlicher mit T-Shirt sitzt vor einer Berufsberaterin.

Sind Sie als Berufsberaterin oder Berufsberater tätig? Dann finden Sie hier gelungene Beispiele aus der Praxis, die Ihnen dabei helfen, junge Menschen bei einer klischeefreien Berufs- und Studienwahl zu unterstützen.

Beispiele guter Praxis sortiert nach Zielgruppen

Pädagogische Fachkräfte

Boys in Care

Das Projekt "Boys in Care" will Jungen bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs stärken. Das Projekt richtet sich an eine breite Zielgruppe: Jungen, Eltern, Lehrkräfte an Schulen, BerufsberaterInnen sowie Expertinnen und Fachkräfte. Zu den Zielen des Projekts, das in Bulgarien, Deutschland, Italien, Litauen, Österreich und Slowenien durchgeführt wird, gehört auch die Entwicklung, Durchführung und Verbreitung von Bildungs- und Beratungsangeboten für Lehrkräfte und BerufsberaterInnen für eine bedarfsgerechte Unterstützung von Jungen in ihrer Berufswahl von sozialen, erzieherischen und pflegerischen Berufen.

Zur Website des Projekts "Boys in Care"
Zum Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und BerufsberaterInnen
"Wir sollten dran arbeiten, diverser zu werden." - Interview mit Dr. Thomas Viola Rieske vom 30.08.2017 (zu diesem Zeitpunkt wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Dissens) zu Nutzen und Zielen des Projekts

Jungen

Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Zielgruppe: Jungen ab der 5. Klassenstufe
Dauer: 1 Tag

Der Boys’Day zeigt Jungen neue berufliche Perspektiven auf und begeistert sie für Berufe, die einen geringen Männeranteil aufweisen. Jedes Jahr Ende April können männliche Jugendliche eigene Erfahrungen in Berufen oder Studiengängen sammeln, in denen sie bisher noch selten zu finden sind, zum Beispiel in den Bereichen Erziehung, Pflege, Soziales oder in anderen Dienstleistungsberufen. Darüber hinaus werden am Boys’Day auch Workshops zu den Themen Rollenbilder, Sozialkompetenzen und Lebensplanung angeboten. Für Einrichtungen und Unternehmen bietet der Berufsorientierungstag die Chance, motivierte und kompetente männliche Nachwuchskräfte zu finden. Der bisherige Erfolg kann sich sehen lassen: Ein Fünftel der Einrichtungen und Unternehmen erhält Bewerbungen von ehemaligen Boys’Day-Teilnehmern. Ein Großteil davon mündet in ein Praktikum oder eine Ausbildung.

Weitere Informationen zum Boys'Day

Jungen und Mädchen

BOP – Berufsorientierungsprogramm

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe
Dauer: Potenzialanalyse: 2–3 Tage, Werkstatttage: 2 Wochen

Wie steigern Schulen die Qualität und Bandbreite ihres berufsorientierenden Angebots? Wie können sie ihre Schülerinnen und Schüler effektiver in ihrer Berufswahl unterstützen? Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) bietet Lehrkräften Einblicke in das breite Spektrum der Ausbildungsberufe und gibt zahlreiche Anregungen, das Thema Berufswahl in den Unterricht einzubeziehen. Die zwei Bausteine des BOP, Potenzialanalyse und Werkstatttage, lassen sich in bestehende Berufsorientierungskonzepte von Schulen integrieren.

Weitere Informationen zum BOP

Mädchen

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Zielgruppe: Mädchen ab der 5. Klassenstufe
Dauer: 1 Tag

In technisch-naturwissenschaftlichen Berufen und im Handwerk zeichnet sich ein Mangel an Fachkräften ab. Der Girls’Day, der einmal im Jahr bundesweit durchgeführt wird, macht Mädchen auf Berufe mit einem geringen Frauenanteil aufmerksam und bringt Unternehmen mit potenziellen weiblichen Nachwuchskräften zusammen. Der bisherige Erfolg kann sich sehen lassen: Jedes dritte Unternehmen erhält Bewerbungen von ehemaligen Teilnehmerinnen. Ein Großteil davon mündet in ein Praktikum oder eine Ausbildung.

Weitere Informationen zum Girls' Day