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Eltern

Ein Vater sitzt mit seiner Tochter auf einem beigen Teppich. Das Mädchen spielt auf einem Xylophon.

Wie können Eltern ihr Kind dabei unterstützen, im Berufswahlprozess den persönlichen Interessen und Vorlieben zu folgen und sich nicht von Geschlechterstereotypen einengen zu lassen? Hier finden Eltern Beispiele, wie sie eine klischeefreie Berufsorientierung und Lebensplanung fördern können.

Beispiele guter Praxis sortiert nach Zielgruppen

Jungen

Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Zielgruppe: Jungen ab der 5. Klassenstufe
Dauer: 1 Tag

Für Jungen sind die eigenen Eltern wichtige Bezugspersonen, wenn es um die Frage der Berufswahl geht. Allerdings erschweren veraltete Rollenbilder oft eine unvoreingenommene Begleitung des Nachwuchses. Um Jungen dabei zu unterstützen, ihre oft verborgenen Talente und Neigungen unabhängig von Geschlechterklischees zu entdecken, findet einmal im Jahr der Boys’Day statt. An diesem Berufsorientierungstag bieten zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen Praktika, Workshops und Experimentiermöglichkeiten gezielt für Jungen an.

Weitere Informationen zum Boys' Day

Jungen | Mädchen

BOP – Berufsorientierungsprogramm

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe
Dauer: Potenzialanalyse: 2–3 Tage, Werkstatttage: 2 Wochen

Der Übergang von der Schule in die Ausbildung oder ein Studium ist eine der wichtigsten Herausforderungen, die Jugendliche bewältigen müssen. Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) kann dabei helfen, Fehlentscheidungen bei der Berufswahl zu vermeiden.
Vor der praktischen Berufsorientierung in den Werkstätten steht eine „Potenzialanalyse“. Dabei erkundet geschultes Fachpersonal gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, welche Talente und Neigungen sie in sich tragen. Das Instrument dient dazu, frühzeitig Kompetenzen ausfindig zu machen, auf die im weiteren Verlauf der Berufsorientierung zurückgegriffen werden kann.

Weitere Informationen zum BOP

„komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klassenstufe
Dauer: 1 Jahr

Ein gesundes Selbstbewusstsein ist eine wichtige Voraussetzung für eine selbstbestimmte Lebens- und Berufsplanung. Das Projekt „komm auf Tour“ gibt erlebnis- und handlungsorientierte Impulse, um Schülerinnen und Schüler frühzeitig und geschlechtersensibel in ihrer Berufsorientierung und Lebensplanung zu unterstützen. In einem Erlebnisparcours können die Jugendlichen erkunden, welche Stärken sie in sich tragen. Sie erhalten Orientierungshilfen für Praktika und erfahren, welche beruflichen Möglichkeiten ihnen offenstehen.

Weitere Informationen zu „Komm auf Tour“

meinTestgelände: Das Gendermagazin für Jugendliche

In Texten, Raps, Songs, Videos, Poetry Slam-Texten oder Comics veröffentlichen junge Menschen Beiträge zu Geschlechterfragen. Hier finden sich Statements, Gefühle oder Widerstand gegen Einschränkungen, um sie mit anderen Jugendlichen zu teilen. Gender bezeichnet hierbei die Geschlechterrollen, mit denen sich jede Person auseinander setzen muss. Die Botschaft des Portals: "Gleichberechtigung geht uns alle an!" Eine Online-Redaktion unterstützt Einzelne sowie Redaktionsgruppen, die an den Beiträgen arbeiten. "meinTestgelände" ist ein Kooperationsprojekt der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Jungenarbeit und der BAG Mädchenarbeit. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zum Gendermagazin „meinTestgelände“

Mädchen

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Zielgruppe: Mädchen ab der 5. Klassenstufe
Dauer: 1 Tag

Eltern wünschen sich für ihre Tochter einen Beruf, der zu ihr passt, Spaß macht, finanziell absichert und gute Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Doch auch als Mutter oder Vater hat man viele Berufe und Bereiche, die diese Vorteile bieten, nicht im Blick. Unterstützung bietet der einmal jährlich stattfindende Girls’Day – ein Berufsorientierungstag, an dem Mädchen ausprobieren können, ob sie für handwerkliche und naturwissenschaftlich-technische Berufen geeignet sind.

Weitere Informationen zum Girls' Day