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Studien

Bildausschnitt: Stapel mit Arbeitspapieren

Wie beeinflusst die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht den persönlichen Bildungsweg, den beruflichen Werdegang oder die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern? Die hier ausgewählten Studien bieten Ihnen einen vertiefenden Einblick in ein vielfältiges Themenspektrum.

Themen

Arbeitsmarkt

Akademikerinnen und Akademiker

Der statistische Bericht der Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitsmarktsituation für Akademikerinnen und Akademiker enthält zahlreiche Auswertungen nach Geschlechteraspekten.

Herausgeberin: Bundesagentur für Arbeit, Juli 2017

Akademikerinnen und Akademiker (PDF: 9,78 MB)

Berufliche Segregation auf dem Arbeitsmarkt: Männer- und Frauendomänen kaum verändert

Die Mehrzahl aller Berufe im deutschen Arbeitsmarkt wird entweder überwiegend von Frauen oder von Männern ausgeübt. Das Ausmaß der beruflichen Trennung (Segregation) ist hoch und geht nur sehr langsam zurück.

Herausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), September 2014
Autorinnen: Ann-Christin Hausmann und Corinna Kleinert

Berufliche Segregation auf dem Arbeitsmarkt: Männer- und Frauendomänen kaum verändert (PDF; 507 KB)

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 2016

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern auf dem Arbeitsmarkt haben sich zwar verringert, dennoch bestehen nach wie vor große Unterschiede. Der Bericht der Bundesagentur für Arbeit fasst die Situation von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland 2016 zusammen.

Herausgeberin: Bundesagentur für Arbeit, Juli 2017

Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2016 (PDF; 2,49 MB)

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 2015

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, auch im internationalen Vergleich. Trotzdem existieren auch am deutschen Arbeitsmarkt weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Herausgeberin: Bundesagentur für Arbeit, 2016

Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt 2015 (PDF)

Monitor: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz

Die Teilnahme von Frauen am Arbeitsmarkt hat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Im Jahr 2015 lag die Erwerbstätigenquote von Frauen bei fast 70 Prozent (69,8), die von Männern bei 77,7 Prozent. Doch nach wie vor bestehen signifikante Geschlechterunterschiede: Frauen und Männer unterscheiden sich hinsichtlich ihres Arbeitsvolumens, ihrer Löhne und Gehälter sowie ihrer Anteile in Führungspositionen.Dies und andere Entwicklungen zeigt der Monitor "Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz". Er basiert auf der Längsschnittstudie "Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg", für die 770 Personalverantwortliche sowie 7.100 Beschäftigte befragt wurden.

Monitor: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz.

Traditionelle Erwerbs- und Arbeitszeitmuster sind nach wie vor verbreitet

Der Anteil der Frauen an den Beschäftigten ist seit 1991 um 5 Prozent gestiegen. Damit war 2014 fast die Hälfte aller Beschäftigten weiblich. Vor allem in der Familienphase verfestigen sich jedoch die Unterschiede in den Arbeitszeiten und ein Großteil der Paare wählt das „Zuverdienermodell“ mit vollzeitbeschäftigtem Mann und teilzeitbeschäftigter Frau.

Herausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), 2015
Autorin: Susanne Wanger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Prognosen und Strukturanalyen“ im IAB)

IAB-Kurzbericht 4/2015: Traditionelle Erwerbs- und Arbeitszeitmuster sind nach wie vor verbreitet (PDF)

Ausbildung

Berufsbildungsbericht 2017

In der dualen Berufsausbildung bestehen nach wie vor geschlechtsspezifische Unterschiede. So wählen etwa junge Frauen selten Berufe im gewerblich-technischen Bereich. Angesichts dieser Entwicklung, so konstatiert der Bericht, besteht eine wichtige Aufgabe darin, mehr junge Frauen für gewerblich-technische Berufe zu interessieren. Klischeefreie Berufsorientierung und Berufsberatung für beide Geschlechter öffne das Berufswahlspektrum für junge Menschen.

Herausgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2017

Berufsbildungsbericht 2017 (PDF)

DGB Jugend Ausbildungsreport 2016

Die duale Ausbildung war jahrzehntelang der Garant für gute Fachkräfte, die Qualität der Ausbildung schwindet aber in vielen Bereichen. Zwar sind die meisten Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden – es gibt aber erhebliche Branchenunterschiede. Der Report des Deutschen Gewerkschaftsbundes zeigt zudem geschlechtsspezifische Unterschiede in der Bewertung der Ausbildung auf.

Herausgeber: DGB, 2016

DGB Jugend Ausbildungsreport 2016 (PDF)

McDonald's Ausbildungsstudie 2015

„Entschlossen unentschlossen. Azubis im Land der (zu vielen) Möglichkeiten“ – so lautet der Titel der vom Allensbach-Institut durchgeführten repräsentativen Studie. Junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren wurden zur aktuellen Wirtschaftslage interviewt und gefragt, wie sie ihre persönlichen Chancen einschätzen.

Herausgeber: McDonald's Deutschland, 2015

McDonald's Ausbildungsstudie 2015 (PDF)

Auftstiegschancen

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung

In der „19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/14) zu Frauen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ werden die Frauenanteile in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen aufgeschlüsselt. Dieser hat im Verlauf der vergangenen Jahre auf allen Karrierestufen kontinuierlich zugenommen. Nach wie vor sinkt aber der Frauenanteil mit jeder Stufe auf der Karriereleiter nach Aufnahme des Studiums.

Herausgeberin: Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK), Heft 45, 2015

19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/14) zu Frauen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (PDF)

Frauen im Management: Traditionelle Strategien vor dem Aus

Die Studie „Frauen im Management“ ermöglicht eine kontinuierliche, mehrjährige Beobachtung der kleinen, mittleren und großen Unternehmen in Deutschland. Sie beschreibt die Entwicklung des Anteils der Frauen und Männer in den oberen Managementsegmenten (Top- und Mittelmanagement) von etwa 228.000 Unternehmen mit rund 736.000 Managerinnen und Managern, davon knapp 155.000 Frauen. Ziel der Studie ist es, aus der Betrachtung der Situation der Frauen im Management nach Unternehmensgröße,   Bundesländern, dem Top- und Mittelmanagement und in einzelnen Wirtschaftszweigen, Hinweise darauf zu erhalten, wo konkrete Ansätze zum Handeln liegen.

Herausgeberin: Bisnode Deutschland GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Frauen im Management Osnabrück, 2016

Frauen im Management: Traditionelle Strategien vor dem Aus (PDF)

DIW-Studie: Frauen in TOP-Positionen der größten Energie- und Verkehrsunternehmen deutlich unterrepräsentiert

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Nach wie vor ist dieser aber gering, auch in den jeweils 50 größten Unternehmen des Energie- und Verkehrssektors, wie eine Untersuchung des DIW Berlin zeigt. Demnach sind Frauen in Vorstands,- Aufsichtsrats- und Verwaltungsgremien dieser Unternehmen deutlich unterrepräsentiert. Vor allem die Vorstandspositionen der TOP-50-Energieunternehmen werden vornehmlich mit Männern besetzt. Der Anteil von Frauen liegt bei unter sechs Prozent, während ihr Anteil unter den Beschäftigten in den untersuchten Unternehmen bei knapp 30 Prozent liegt. Der Gender Leadership Gap ist dementsprechend
besonders hoch. Die Studie kommt zu dem Schluss, das politische Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, die helfen, Stereotype zu überwinden, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Zudem seien Unternehmen gefordert, gezielte Förderprogramme für weibliche Führungskräfte, mehr Transparenz und eine veränderte Unternehmenskultur zu etablieren.

Autorinnen: Claudia Kemfert  | Olga Erger

GENDER LEADERSHIP GAP - Frauen sind in TOP-Positionen der größten Energie- und Verkehrsunternehmen in Deutschland deutlich unterrepräsentiert,  DIW Wochenbericht Nr. 47.2017

DIW-Wochenbericht: Sozialer Auf- und Abstieg: Angleichung bei Männern und Frauen

Die Studie untersucht soziale Mobilität im Berufsstatus, d. h. Veränderungen in der beruflichen Position einer Person im Vergleich zu ihren Eltern. Dafür wurden Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) zu westdeutschen Personen mittleren Alters ausgewertet, die zwischen 1939 und 1971 geboren wurden. Gegenüber den Eltern hat sich das Niveau der sozialen Stellung im Durchschnitt verbessert (absolute soziale Mobilität). Dagegen hat sich die relative soziale Mobilität, die die Durchlässigkeit der Gesellschaft misst, seit dem Zweiten Weltkrieg kaum verändert. Insgesamt gilt weiterhin, dass es deutlich wahrscheinlicher ist, selbst einen
Beruf in der obersten Statusgruppe der leitenden Angestellten zu erreichen, wenn die eigenen Eltern bereits einen solchen Beruf hatten. Betrachtet man allerdings einzelne gesellschaftliche Gruppen, ist das Bild differenzierter. So haben sich die Mobilitätsmuster für Männer und Frauen im Beobachtungszeitraum weitestgehend einander angeglichen: Männer steigen öfter ab als früher, während Frauen öfter aufsteigen.

Legewie, Nicolas; Bohmann, Sandra: "Sozialer Auf- und Abstieg: Angleichung bei Männern und Frauen.", DIW-Wochenbericht (korrigierte Fassung), 20/2018

Berufsfelder

Technik

Gender-Effekte. Wie Frauen die Technik von morgen gestalten

Was haben Geschlecht und Technik miteinander zu tun? Bietet Technik nicht einfach nur Lösungen für Aufgaben aller Art, von denen Frauen und Männer gleichermaßen profitieren? Oder hat Geschlecht als soziale Kategorie Einfluss auf Technikgestaltung und umgekehrt? In der Veröffentlichung „Gender-Effekte: Wie Frauen die Technik von morgen gestalten“ gehen die Autorinnen und Autoren diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven nach.

Herausgeberinnen: Ute Kempf, Birgitta Wrede
IZG-Forschungsreihe, Band 19, Universität Bielefeld

Gender-Effekte. Wie Frauen die Technik von morgen gestalten (PDF; 4,96 MB)

„Zeit, dass sich was dreht“ – Technik ist auch weiblich!

Die Studie verdeutlicht, wie notwendig eine Etablierung effizienter, nachhaltiger Strukturen und Netzwerke ist, die junge Frauen frühzeitig für technische Ausbildungen und Berufe motivieren und sie in ihren beruflichen Karrieren unterstützen. Eine solche Strategie zur Gewinnung von mehr Mädchen und Frauen für technische Bereiche kann nur gemeinsam mit Unternehmen, Stiftungen, Kammern und technischen Verbänden umgesetzt werden. Hierzu bietet die Studie zahlreiche Anregungen und Möglichkeiten zum Engagement.

Autorinnen: Barbara Schwarze, Wenka Wentzel
Herausgeber: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

„Zeit, dass sich was dreht“ – Technik ist auch weiblich! (PDF; 1,76 MB)

 

Berufsorientierung | Berufswahl

Bedingungen für eine geschlechtsuntypische Berufswahl bei jungen Frauen

Junge Menschen entscheiden sich vorwiegend für Berufe, deren Image mit den Erwartungen an ihrem Geschlecht übereinstimmt. Die Studie "Geschlechtsuntypische Berufs- und Studienwahlen bei jungen Frauen" zeigt, wie wichtig die Unterstützung durch die Eltern und beleuchtet, welche Rolle die Schulen bei der Entscheidungsfindung spielen.

Autorinnen und Autoren: Belinda Aeschlimann, Walter Herzog, Elena Makarova

Bedingungen für eine geschlechtsuntypische Berufswahl bei jungen Frauen. Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt, erschienen in: Die berufsbildende Schule (BbSch) 67, 2015 (PDF; 139 KB)

Entwicklung des Frauenanteils in männlich dominierten Berufen 2004 bis 2015

Das BIBB hat den Girls'Day 2016 zum Anlass genommen zu untersuchen, wie sich der Frauenanteil in männlich dominierten Berufen von 2004 bis 2015 entwickelt hat. Das Hintergrundpapier zur BIBB-Pressemitteilung anlässlich des Girls'Day 2016 zeigt: In rund vier Fünfteln aller hier untersuchten 105 Männerberufen stieg der Anteil weiblicher Auszubildender an.

Autorinnen und Autoren: Lydia Lohmüller, Hanna Mentges, Joachim Gerd Ulrich
Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2016

„Männerberufe“ sind für Männer nicht mehr so ganz typisch (PDF)

Gendersensible Berufsorientierung im Übergang Schule-Beruf

Die Handreichung möchte Erkenntnisse und Erfolge bei der Entwicklung und Umsetzung gendersensibler Berufsorientierungen und Beratungen in der Praxis vermitteln. Es werden Übungen, Beispiele, Methoden und Techniken einer geschlechterreflektierten Herangehensweisen vermittelt.

Herausgeber: AWO Bundesverband e. V., 2015

AWO Handreichung: Gendersensible Berufsorientierung im Übergang Schule-Beruf (PDF)

Gendersensible Berufsorientierung – Informationen und Anregungen

Diese Handreichung richtet sich an Lehrkräfte, Weiterbildner/innen und Berufsberater/innen. Sie kann sowohl im Fach „Berufsorientierung“ als auch im Fachunterricht Verwendung finden. Die Handreichung ist so aufgebaut, dass sie zum einen vertiefende empirisch-theoretische Hintergründe über die Zusammenhänge von Berufswahlprozessen und die Rolle von Geschlecht dabei vorstellt. Zum an-deren wird Material angeboten, dass auch direkt für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern geeignet ist.

Autorin: Hannelore Faulstich-Wieland, Barbara Scholand (unter Mitarbeit von Tatjana Beer, Anna Lucht und Birgid Wallraf)
Herausgeber: Hans-Böckler-Stiftung, 2017

Zur Handreichung „Gendersensible Berufsorientierung“ (PDF)

Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf

Ziel der Expertise ist es, den Akteurinnen und Akteuren, die mit der Umsetzung von ESF-geförderten Programmen im Bereich Übergang Schule-Beruf befasst sind, einen Einblick in die Gender-Aspekte zu vermitteln, die in diesem Gebiet relevant sind und bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming berücksichtigt werden müssen.

Herausgeberin: Agentur für Gleichstellung im Europäischen Sozialfonds (ESF), 2010/2012
Autorin: Irene Pimminger

Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf (PDF)

Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW.  Die Referenzkommunen im Fokus

Im Rahmen der Studie „Gender in der Berufs- und Studienorientierung in NRW“ hat das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit anhand einer Sekundäranalyse eine Übersicht zu vorhandenen gendersensiblen Maßnahmen in der Berufs- und Studienorientierung durchgeführt. In den sieben Referenzregionen für die Umsetzung des neuen Übergangssystem „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wurde mittels leitfadengestützter Expertinnen- und Expertengesprächen eine vertiefende Analyse vorgenommen (Band 1). Der zweite Band beinhaltet eine Auflistung von Programmen und Maßnahmen in allen Gebietskörperschaften in NRW, die als Beispiele guter Praxis dienen, um Geschlechterstereotype bei der Berufs- und Studienwahl aufzubrechen.

Autorinnen: Carola Ritterhoff, Dr. Sabine Kaiser unter Mitwirkung von Sabine Mellies
Gender in der Berufs- und Studienorientierung in Nordrhein-Westfalen, Band 1

Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule – Beruf in NRW. Die Referenzkommunen im Fokus. (PDF; 1,12 MB) 

Warum nicht „Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk“ anstelle von „Kaufmann/-frau im Einzelhandel“?

Warum nicht „Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk“ anstelle von „Kaufmann/-frau im Einzelhandel“? Berufsorientierung von Jugendlichen am Beispiel zweier verwandter und dennoch unterschiedlich nachgefragter Berufe.

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung, 2016

BIBB-Report 1/2016: Warum nicht „Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk“ anstelle von „Kaufmann/-frau im Einzelhandel“?

Eltern

Der Beitrag der Eltern zur „geschlechtsuntypischen“ Berufs- und Studienwahl der Kinder im Hinblick auf ihre Praxis der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Trotz zahlreicher bildungspolitischer Anstrengungen und eines verbesserten Zugangs von Frauen zur Bildung bleibt die Geschlechtersegregation bei der Berufs- und Studienwahl nahezu unverändert. Nur wenige Frauen wagen sich in männerdominierte Berufsfelder und umgekehrt finden sich nur wenige Männer in „typischen“ Frauenberufen. Das schweizerische Forschungsprojekt untersuchte die Zusammenhänge zwischen der „geschlechteruntypischen“ Berufs- und Studienwahl der Kinder und dem Einfluss der Eltern. Aus der Genderperspektive interessiert dabei besonders die praktizierte Arbeitsteilung der Eltern in der Familie als eine mögliche Einflussgröße.

Der Beitrag der Eltern zur „geschlechtsuntypischen“ Berufs- und Studienwahl der Kinder im Hinblick auf ihre Praxis der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (PDF; 899 KB)
Abschlussbericht zum BBT/SBFI-Forschungsprojekt Nr. 206/11 vom 30.11.2013

Geschlechtstypische Unterschiede in den Berufspräferenzen deutscher Jugendlicher

Die Analyse beschäftigt sich mit dem Einfluss von Eltern und Geschwistern auf eine geschlechtstypische Berufspräferenz von 17-jährigen Mädchen und Jungen. Anhand von Daten des SOEP werden die Geschlechtstypik des Berufes der Eltern, das monatliche Äquivalenzeinkommen sowie die Anzahl und das Geschlecht der Geschwister in der Analyse berücksichtigt. Es zeigt sich, dass sich vor allem Mädchen an der Geschlechtstypik des Berufes der Mutter orientieren. Zudem führt Ressourcenknappheit zu einer geschlechtstypischen Berufspräferenz bei Mädchen und Jungen. Während bei den weiblichen Jugendlichen auch die Familiengröße eine Rolle spielt, zeigt sich dieser Einfluss bei den männlichen Heranwachsenden nicht. Entgegen der Annahme ist außerdem kein Einfluss des Geschlechts der Geschwister festzustellen.

Autorin: Anna Karsch
SFB 882 Working Paper Series, No. 31, University of Bielefeld, Faculty of Sociology

Geschlechtstypische Unterschiede in den Berufspräferenzen deutscher Jugendlicher
Eine empirische Analyse zum Einfluss von Eltern und Geschwistern auf einen geschlechtstypischen Berufswunsch anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (PDF; 369 KB)

Fachkräftegewinnung

Weibliche Nachwuchskräfte gewinnen? Mit Geschlechterstereotypen brechen!

Wie können Unternehmen Frauen als Fach- und Führungskräfte gewinnen? Sie sollten mit Geschlechterstereotypen brechen, empfiehlt eine Studie von Prof. Dr. Anja Iseke (Hochschule OWL) und Prof. Dr. Kerstin Pull (Universität Tübingen).

Autorinnen: Prof. Dr. Anja Iseke, Prof. Dr. Kerstin Pull

Female Executives and Perceived Employer Attractiveness: On the Potentially Adverse Signal of Having a Female CHRO Rather Than a Female CFO

Frühe Bildung

Berufsorientierung in der Grundschule

Wie können Eltern und LehrerInnen mit Berufswünschen von Grundschulkindern umgehen? Das hat 2016 die Siegener Erziehungswissenschaftlerin Iris Baumgardt untersucht. Sie hat über 400 Aufsätze von Grundschulkindern zu ihren Berufswünschen analysiert und mit ausgewählten Kindern Interviews geführt. Das Ergebnis: Bereits bei Grundschulkindern ist die Berufswahl ein doing-gender-Prozess, bei dem das Geschlecht wie eine Barriere wirkt. Ganze Berufsbereiche werden so vernachlässigt. Berufsorientierung in der Grundschule soll dabei helfen, diesem Prozess entgegenzuwirken und den Kinder die Vielfalt ihrer Möglichkeiten bewusst zu machen.

Quelle: Universität Siegen

„Mama, ich möchte Fußballstar werden“

Erziehungsverhalten männlicher und weiblicher Fachkräfte in Kindertagesstätten

Im deutschen wie im europäischen Raum wird eine deutliche Erhöhung des Männeranteils in Kindertagesstätten politisch gewollt und aktiv gefördert. Dabei ist die Forderung nach mehr männlichen Fachkräften mit der Erwartung verbunden, dass hierdurch eine größere Vielfalt im pädagogischen Alltag entsteht. Die Tandem-Studie geht diesen Erwartungen auf den Grund.

Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Autor/innen: Prof. Dr. Holger Brandes, Markus Andrä, Wenke Röseler, Petra Schneider-Andrich

Spielt das Geschlecht eine Rolle? Erziehungsverhalten männlicher und weiblicher Fachkräfte in Kindertagesstätten (PDF)

Gender in Kindertageseinrichtungen

Die Expertise gibt zunächst einen Überblick über aktuelle Theorien und Forschungsergebnisse zur geschlechtsbezogenen Entwicklung und Sozialisation. Kapitel vier befasst sich dann mit dem Geschlecht der pädagogischen Bezugspersonen. Kapitel fünf analysiert Zusammenhänge zwischen Bildung und Geschlecht. In Kapitel sechs werden Praxisprojekte zu geschlechtsbewusster Pädagogik dargestellt. Abschließend werden in Kapitel sieben Anregungen für die Forschung formuliert.

Autor: Tim Rohrmann

Gender in Kindertageseinrichtungen. Ein Überblick über den Forschungsstand (PDF; 545 KB)

Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse

Bilderbücher vermitteln nicht nur Informationen, sondern haben auch einen großen Einfluss auf den Spracherwerb und die Ausbildung von kognitiven Kompetenzen. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zum Kulturalisierungsprozess von Kindern und übermitteln zugleich als Träger_innen gesellschaftlicher Diskurse Vorstellungen von Geschlecht und geschlechts(un)typischem Verhalten. Anhand der Analyse von 6.117 Figuren aus 133 aktuell in Kindertageseinrichtungen genutzten Bilderbüchern wird in diesem Beitrag den Fragen nachgegangen, welche zweigeschlechtlichen Verteilungsmuster in Bilderbüchern vorzufinden sind, inwieweit geschlechtsstereotype Darstellungen gefestigt beziehungsweise aufgebrochen werden und ob aktuell verwendete Kinderliteratur einem heteronormativen Paradigma verhaftet ist.

Autoren: Lars Burghardt, Florian Cristobal Klenk
Bibliographie: Burghardt, Lars/Klenk, Florian Cristobal: Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse, GENDER, 3-2016, S. 61-80

Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse (Budrich Journals, Registrierung notwendig)

Geschlechterdarstellung

Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse

Bilderbücher vermitteln nicht nur Informationen, sondern haben auch einen großen Einfluss auf den Spracherwerb und die Ausbildung von kognitiven Kompetenzen. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zum Kulturalisierungsprozess von Kindern und übermitteln zugleich als Träger_innen gesellschaftlicher Diskurse Vorstellungen von Geschlecht und geschlechts(un)typischem Verhalten. Anhand der Analyse von 6.117 Figuren aus 133 aktuell in Kindertageseinrichtungen genutzten Bilderbüchern wird in diesem Beitrag den Fragen nachgegangen, welche zweigeschlechtlichen Verteilungsmuster in Bilderbüchern vorzufinden sind, inwieweit geschlechtsstereotype Darstellungen gefestigt beziehungsweise aufgebrochen werden und ob aktuell verwendete Kinderliteratur einem heteronormativen Paradigma verhaftet ist.

Autoren: Lars Burghardt, Florian Cristobal Klenk
Bibliographie: Burghardt, Lars/Klenk, Florian Cristobal: Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse, GENDER, 3-2016, S. 61-80

Geschlechterdarstellungen in Bilderbüchern – eine empirische Analyse (Budrich Journals, Registrierung notwendig) 

Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen: "Audiovisuelle Diversität?"

Wie werden Frauen und Männer im Fernsehen und Kino dargestellt? In welchen gesellschaftlichen Rollen und Kontexten werden sie gezeigt? Wie häufig sind sie auf dem Bildschirm und auf der Leinwand zu sehen? Für die Studie „Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland” hat die MaLisa Stiftung eine umfassende Partnerschaft von Fernsehsendern und Filmförderung initiiert. Zum ersten Mal haben sich die vier größten deutschen TV-Gruppen (ARD, ZDF, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat1), die Film-und Medienstiftung NRW, die nationale Filmförderung FFA und der FilmFernsehFonds Bayern zur Förderung einer Studie zusammengeschlossen, die sich über alle Sendergruppen mit diesem Thema befasst. Die Studie bietet damit eine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Situation auf Bildschirm und Leinwand. Sie analysiert, wie häufig und in welchen Rollen Frauen und Männer in fiktionalen Produktionen, in Unterhaltungsformaten sowie in journalistischen und dokumentarischen Beiträgen erscheinen.

Autorinnen: Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Dr. Christine Linke
Herausgeberin: Universität Rostock (Institut für Medienforschung | Philosophische Fakultät), 2017

Studie zum Download: Audiovisuelle Diversität? Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland 

Weitere Informationen zur Studie

Gleichstellung

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Am 21. Juni 2017 verabschiedete das Bundeskabinett den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Dieser besteht aus dem Gutachten einer interdisziplinären und unabhängigen Kommission aus zwölf Sachverständigen und der Stellungnahme der Bundesregierung mit einer Bilanz des Ersten Gleichstellungsberichts. Der Gleichstellungsbericht ist eine Bestandsaufnahme der Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland und gibt Handlungsempfehlungen für zentrale Felder der Gleichstellungspolitik.

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland

Der Atlas dokumentiert regionale Unterschiede in der Verwirklichung von Gleichstellung in Deutschland dokumentiert. Ziel ist, dadurch die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männer abstecken zu können.

Herausgeber: Bundesministerium für Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), 2016

3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland

Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit

Diese Studie trägt Erfahrungen und aktuelle familien- und geschlechterpolitische Diskurse aus neun Ländern zusammen. Portraitiert werden Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweden, die Schweiz, Ungarn und die USA in Bezug auf ihre Familien- und Geschlechterpolitik sowie die Positionen im jeweiligen Mitte-Links-Spektrum.

Herausgeberin: Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), 2016
Autor/innen: L. Eigenmann, Y. Holl, E. Kováts, J. Menge, K. Nink, A. Rosenplänter, A. Salles, C. Schildmann

Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit? Berichte aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweden, Schweiz, Ungarn und USA (PDF)

Erwartungen von jungen Frauen an Familien- und Gleichstellungspolitik

Was halten junge Frauen von der Familien- und Gleichstellungspolitik? Wo sind die Berührungspunkte in ihrem Alltag und w sehen sie politischen Handlungsbedarf? Diesen Fragen geht Carsten Wippermann vom DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung nach. Befragt wurden Frauen aus allen sozialen Schichten und Milieus.

Herausgeberin: Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), 2016
Autor: Carsten Wippermann

Was junge Frauen wollen: Lebensrealitäten und Familien- und Gleichstellungspolitische Erwartungen von Frauen zwischen 18 und 40 Jahren

Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt. Eine Analyse des Geschlechterverhältnisses in Österreich

„Im Jahr 2015 konzipierte das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) in Abstimmung mit dem AMS Österreich unter Mitwirkung der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation und der Abt. Arbeitsmarktpolitik für Frauen den so genannten Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt. Im Jahr 2017 wurde die erste Aktualisierung vorgenommen. Das vorliegende AMS info skizziert die inhaltliche Ausrichtung dieses Gleichstellungsindex und resümiert die zentralen Ergebnisse zu den nun vorliegenden beiden Erhebungszeitpunkten. (...)“

Aktuelles AMS info 374: Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt. Eine Analyse des Geschlechterverhältnisses in Österreich - Aktualisierung 2017 (PDF)

Hochschule

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung

In der „19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/14) zu Frauen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ werden die Frauenanteile in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen aufgeschlüsselt. Dieser hat im Verlauf der vergangenen Jahre auf allen Karrierestufen kontinuierlich zugenommen. Nach wie vor sinkt aber der Frauenanteil mit jeder Stufe auf der Karriereleiter nach Aufnahme des Studiums.

Herausgeberin: Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK), Heft 45, 2015

19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/14) zu Frauen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (PDF)

Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Ziel der Studie ist es, den gegenwärtigen Stand der Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus der Perspektive von Wissenschaftseinrichtungen sowie von Nachwuchswissenschaftlern darzustellen. Aufgrund der vielfältigen Entwicklungen, die sich zum Themenbereich wissenschaftlicher Nachwuchs in den vergangenen Jahren in der Wissenschaftspolitik und an den Hochschulen vollzogen haben, wurde die Erhebung so angelegt, dass die Ergebnisse mit der Situation vor drei Jahren, die in einer Vorläuferstudie erfasst wurde, verglichen werden können. Damit soll deutlich werden, inwieweit sich die Diskussion um bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den vergangenen drei Jahren bereits in konkreten Personalentwicklungsmaßnahmen der Hochschulen niedergeschlagen hat. Ergänzend werden Unterschiede zwischen Nachwuchswissenschaftlern verschiedener Fächergruppen betrachtet und die Situation an Hochschulen mit Promotionsrecht und außeruniversitären Forschungseinrichtungen verglichen.

Herausgeber: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.

René Krempkow, Thorben Sembritzki, Ramona Schürmann, Mathias Winde: Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Bedarf, Angebote und Perspektiven – eine empirische Bestandsaufnahme im Zeitvergleich (PDF)

Lohnungleichheit

Dauerhaft ungleich – berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland

Frauen verdienen im Laufe ihres Erwerbslebens fast 50 Prozent weniger als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Studie. Die Untersuchung macht deutlich, wie stark Frauen im Erwerbsleben nach wie vor benachteiligt werden.

Herausgeber: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), 2016
Autor/innen: Christina Boll, Malte Jahn, Andreas Lagemann, Johannes Puckelwald
Herausgeber der Kurzfassung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBSFJ),  2016

Dauerhaft ungleich – berufsspezifische Lebenserwerbseinkommen von Frauen und Männern in Deutschland (PDF)
Kurzfassung der Studie „Dauerhaft ungleich“ (PDF)

Gender Pay Gap beim Berufseinstieg von Hochschulabsolventen

Die Studie untersucht das Ausmaß des Lohnunterschiedes zwischen weiblichen und männlichen Hochschulabsolventinnen und -absolventen sowie die dafür verantwortlichen Erklärungsfaktoren. Hierfür wurde die erste Vollzeitbeschäftigung der Absolventinnen und Absolventen betrachtet.

Herausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, 2014 (ISSN 1861-1540)
Autor/innen: Anne Otto, Nathalie Neu, Manuel Schieler, Gabriele Wydra-Somaggio

Gender Pay Gap beim Berufseinstieg von Hochschulabsolventen

Lohnungleichheit – Gibt es eine Trendwende?

Für den Zeitraum 1992 bis 2014 untersucht das Diskussions-Papier die langfristigen Trends in der Lohnungleichheit für vollzeitbeschäftigte Männer und Frauen. Die Daten zeigen, dass der sich bis dahin abzeichnende Anstieg der Lohnungleichheit offenbar zu einem Stillstand gekommen ist. Für die Frauen lässt sich sogar ein Rückgang der Lohnungleichheit erkennen.

Herausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, 2016 (ISSN 2195-2663)
Autor: Joachim Müller

IAB Discussion Paper 9/2016: Lohnungleichheit – Gibt es eine Trendwende? (PDF)

Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft – Höhe, Entwicklung 2010-2014 und Haupteinflussfaktoren

Die mittlere Lohnlücke zwischen den Geschlechtern (Gender Pay Gap) liegt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (2018) im öffentlichen Dienst mit 9 Prozent deutlich unter dem Niveau der Privatwirtschaft (23 %). Dennoch stellt sich die Frage nach den Ursachen der Verdienstunterschiede im öffentlichen Dienst. Soll der öffentliche Dienst künftig beim Abbau von Entgeltungleichheit als Vorbild vorangehen, bedarf es einer genaueren Analyse mit aktuellen Daten um den aktuellen Ursachen der Verdienstlücke auf die Spur zu kommen. Die Studie wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Herausgeber: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), 2018
Autor/innen: Christina Boll, Andreas Lagemann

Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft – Höhe, Entwicklung 2010-2014 und Haupteinflussfaktoren

MINT

MINT-Frühjahrsreport 2017

Im Auftrag von BDA, BDI, Gesamtmetall und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ erstellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln halbjährlich im Frühjahr und Herbst ein MINT-Reporting zu Angebot und Nachfrage auf dem MINT-Arbeitsmarkt sowie Kennzahlen zur MINT-Bildung. Der MINT-Frühjahrsreport 2017 wurde am 10. Mai 2017 veröffentlicht.

Herausgeber: Institut der deutschen Wirtschaft Köln

MINT-Frühjahrsreport 2017

„Komm mach MINT“ – Abschlussbericht

Der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm mach MINT" ist die einzige bundesweite Netzwerk-Initiative, die Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistert. Hier finden Sie den Abschlussbericht "Strategieentwicklung und Realisation von Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Frauenanteile in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT)" zur Maßnahme.

Herausgeber: Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit, Bielefeld; 2015
Autorin: Dr. Ulrike Struwe

„Komm mach MINT“ – Abschlussbericht

Selbstwirksamkeit beim Experimentieren - Mädchen und Jungen in den Naturwissenschaften

Die Studie behandelt den speziellen fachdidaktischen Aspekt der Selbstwirksamkeit beim Experimentieren. Sie geht der Frage nach: Warum gibt es Unterschiede in der Selbstwirksamkeitserwartung von Mädchen und Jungen beim naturwissenschaftlichen Experimentieren? Ist dies eine Frage der Ängstlichkeit? Studie ist Teil des vom BMBF geförderten Projekts "Geschlechtergerechte Fachdidaktik in Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaftswissenschaften" (GELEFA).

Autor/Autorin: Prof. Dr. Hans-Dieter Körner, Dr. Susanne Ihringer ( Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd)

Selbstwirksamkeit beim Experimentieren - Mädchen und Jungen in den Naturwissenschaften (Auszug aus dem GELEFA-Sammelband 2016)

Warum Mädchen das Interesse an Naturwissenschaften verlieren

Im Alter von elf bis 16 Jahren ist das Interesse von Mädchen in Deutschland für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) am stärksten. Danach sinkt das Engagement in diesen Schwerpunkten rapide und kehrt oft nicht zurück. Das zeigt die Studie „The When & Why of STEM Gender Gap“, die KRC Research im Auftrag von Microsoft in zwölf europäischen Ländern durchgeführt hat. Aus diesem Ergebnis resultieren für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel zentrale Fragen: Warum verlieren Mädchen das Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern? Und welche Faktoren verhindern für junge Frauen den Einstieg und den Aufbau einer Karriere im Bereich MINT? Die Microsoft-Studie arbeitet vier zentrale Faktoren als Ursachen heraus: Mangel an weiblichen Vorbildern, fehlende Praxiserfahrungen, Ungleichbehandlung und fehlende Kenntnisse über mögliche Anwendungsgebiete im echten Leben.

Herausgeberin: Microsoft Deutschland GmbH

Microsoft-Studie: The Why & When of STEM Gender Gap

Weiblichen Nachwuchs für MINT-Berufsfelder gewinnen. Bestandsaufnahme und Optimierungspotenziale

Die von Gesamtmetall beauftragte und von der TU München mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit erstellte Studie bringt zum ersten Mal wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gewinnung weiblichen MINT-Nachwuchses und Evaluationsergebnisse aus Praxisprojekten systematisch zusammen, um fundierte, praxisorientierte Handlungs- und Optimierungsempfehlungen abzuleiten.

Reihe: TUM Gender- und Diversity-Studies; Herausgeberin: Prof. Dr. Susanne Ihsen (TU München) 

Weiblichen Nachwuchs für MINT-Berufsfelder gewinnen. Bestandsaufnahme und Optimierungspotenziale

Schule

Berufs- und Studienwahl von Maturanden und Maturandinnen

Die Schnittstelle zwischen Gymnasium und Hochschule ist ein aktuelles Thema. Im Zuge der Strukturreformen der Hochschulen stellt sich Frage nach der Passung zwischen den Anforderungen einer Hochschule einerseits und den Kompetenzen der Mittelschulabgängern/-innen andererseits. Sind die Maturanden/-innen für ihre weitere Laufbahn gerüstet? Wie bewältigen sie den Übergang von der Mittelschule zur Hochschule? Aufgrund welcher Faktoren treffen sie ihre Berufs- und Studienwahl“

Autorinnen und Autoren: Christine Bieri Buschor, Stefan Denzler und Andrea Keck
Forschungsbericht, Departement Forschung und Entwicklung, Pädagogische Hochschule Zürich

Berufs- und Studienwahl von Maturanden und Maturandinnen (PDF; 397 KB)

Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung

In der „19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/14) zu Frauen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ werden die Frauenanteile in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen aufgeschlüsselt. Dieser hat im Verlauf der vergangenen Jahre auf allen Karrierestufen kontinuierlich zugenommen. Nach wie vor sinkt aber der Frauenanteil mit jeder Stufe auf der Karriereleiter nach Aufnahme des Studiums.

Herausgeberin: Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK), Heft 45, 2015

19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/14) zu Frauen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen (PDF)

Determinanten der gender-sensiblen Einstellung zur Berufsfindung und deren Einfluss auf Wunschberufe

Trotz großer Erfolge in Fragen der beruflichen Gleichstellung scheint die vollzogene Entwicklung an der ersten Schwelle (Übergang Schule-Beruf) vorbei gegangen zu sein. Ziel des Dissertationsvorhabens war es, zu untersuchen, ob und inwieweit Schülerinnen und Schüler über den Verlauf der Sekundarstufe I gender-sensible Berufseinstellungen entwickeln, die dazu beitragen gender-typische Berufswünsche zu überwinden. Das Vorhaben rankt sich um die Leitfrage, ob gender-sensibel gestalteter (Berufsorientierungs-) Unterricht, sowie eine gender-sensible Einstellung zur Berufsfindung seitens der Lehrpersonen und Eltern eine Auswirkung auf gender-sensible Berufswünsche von Jungen und Mädchen haben und ob im Verlauf der Sekundarstufe I eine besondere Sensibilität für diese Thematik erworben wird.

Autorin: Sarah Kristin Hartmann
Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Fakultät II, Dissertation, 2015

Determinanten der gender-sensiblen Einstellung zur Berufsfindung und deren Einfluss auf Wunschberufe - Eine Untersuchung an Schulen der Sekundarstufe 1 (PDF; 7,95 MB)

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

For better or worse? How more flexibility in working time arrangements and fatherhood affect men's working hours in Germany

Obwohl Väter zunehmend mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und familiäre Aufgaben übernehmen möchten, arbeitet der Großteil nach der Geburt eines Kindes weiterhin in Vollzeit. Flexible Arbeitszeitmodelle könnten hierbei eine wichtige Rolle spielen, um Beruf und Familie bei Vätern besser zu vereinbaren. Susanne Wanger und Ines Zapf haben untersucht, inwieweit sich flexible Arbeitszeitmodelle auf die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden von Männern und Vätern auswirken.

Herausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

IAB-Discussionpaper 09/2018

Dare to Share - Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf

Was sind die Hintergründe und entscheidenden Fragen bei der Förderung einer partnerschaftlichen Aufgabenteilung in Familie und Beruf in Deutschland? Dieser Bericht soll die Politikverantwortlichen in Deutschland darin bestärken, die wichtigen seit Mitte der 2000er-Jahre eingeleiteten Reformen weiterzuführen, um die Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Pflichten für Väter und Mütter zu verbessern.

Herausgeberin: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), 2017

Dare to Share – Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf

Elterliche Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat im Auftrag des Hamburger Fachkräftenetzwerks, der Handelskammer Hamburg und der „Hamburger Allianz für Familien“ eine Studie zur Entwicklung von elterlicher Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung in Hamburg vorgelegt. Sie untersucht die Erwerbsbeteiligung unter Hamburger Eltern im Kontext knapper werdender Fachkräfte.

Autor/in: Christina Boll | Andreas Lagemann
Herausgeber: Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), 2017


Elterliche Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung in Hamburg: Entwicklung und Zusammenhänge im Kontext knapper werdender Fachkräfte

Welche Vorstellungen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestehen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat die Arbeitszeitwünsche und Erwerbstätigkeit von Frauen analysiert. Anders als bei Männern hängen diese stark davon ab, ob ein Partner oder Kinder im Haushalt leben. Unter den Frauen selbst wirken sich die Faktoren Alter und Bildungsniveau auf ihre Wunsche, Einstellungen und Vorstellungen aus. Auch spielt eine Rolle, ob die Befragten in Ost- oder Westdeutschland leben.

Herausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, 2017

IAB-Kurzbericht 10/2017: Welche Vorstellungen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestehen (PDF)