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Paritätischer Wohlfahrtsverband plädiert für genderbewusste Ausbildungsförderung

Gleiche Wertschätzung für duale und vollzeitschulische Berufsausbildung

Männlicher Erzieher im Kindergarten spielt mit den Kindern
© Monkey-Business | Fotolia.de

Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres im September fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband, allen jungen Menschen die Berufsausbildung zu ermöglichen, die ihren Fähigkeiten und Wünschen entspricht. Dafür sei ein bildungspolitisches Umdenken notwendig.

Zum 1. September dieses Jahres haben wieder tausende junger Menschen eine Berufsausbildung begonnen, die meisten von ihnen schlagen dabei den dualen Ausbildungsweg ein. Der Paritätische Wohlfahrtsverband beklagt, dass junge Frauen nach wie vor in den "männertypischen" dualen Ausbildungsberufen und junge Männer in der vollzeitschulischen Ausbildung im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen unterrepräsentiert sind. Einen Grund sieht der Verband darin, dass politisch der Fokus zu stark auf die duale  Ausbildung gesetzt werde. Ferner würde die bewusste Förderung von jungen Frauen in männlich dominierten Berufsfeldern nicht weiter vorangetrieben.

Der Wohlfahrtsverband plädiert daher für eine genderbewusste Ausbildung. Dies bedeute zum einen bewusste Frauenförderung in männerdominierten Berufsfeldern. Zum anderen soll mehr jungen Männern der Zugang zu vollzeitschulischen Berufsausbildungen im Bereich Gesundheit, Erziehung und Soziales ermöglicht werden. Dazu hat der Verband konkrete Anforderungen an die zukünftige Bundespolitik formuliert und fordet die nächste Bundesregierung auf, bildungspolitisch umzudenken: "duale und vollzeitschulische Berufsausbildung verdienen die gleiche Wertschätzung!".

Mehr erfahren auf dem Portal des Paritätischen Gesamtverbandes