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Berufliche Möglichkeiten voll ausschöpfen

Wappen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW)
© MHKBG Nordrhein-Westfalen

Obwohl es mehr als 300 anerkannte Ausbildungsberufe gibt, wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Berufen im dualen System aus. Das Land Nordrhein-Westfalen will mehr tun, um das Interesse von Jugendlichen an der gesamten Palette der Berufe zu fördern.

Der Girls'Day und Boys'Day, der Mädchen und Jungen Einblicke in für sie eher untypische Berufe ermöglicht, wird ausgeweitet. Ein Tag reiche nicht aus, um die Berufswahl zu verändern. Das berichtete Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach als einen Punkt der Arbeit der neuen Landesregierung bis 2022.

In einer kleinen Regierungserklärung im Landtagsausschuss für Gleichstellung und Frauen bedauerte die Ministerin, dass nach wie vor Jungen und Mädchen ihre beruflichen Möglichkeiten nicht ausschöpfen. Obwohl es mehr als 300 anerkannte Ausbildungsberufe gibt, wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Berufen im dualen System aus.

Immer noch ist etwa die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement außerordentlich begehrt. Bei Jungen steht die Lehre zum Kraftfahrzeugmechatroniker an erster Stelle. In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld sowie in Abstimmung mit anderen Ministerien wird nun ein neues Format entwickelt, wie das Interesse der Jugendlichen verbreitert werden kann.