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(Digital) arbeiten 2020: Chancengerecht für alle?

Im Fokus: Partnerschaftliche Arbeitsteilung

Bildbeschreibung
© kompetenzz
Hrsg. Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
Schlagwort Studie
Erscheinungs­jahr 2021

Die Studie mit dem Fokus „Partnerschaftliche Arbeitsteilung“ von kompetenzz zeigt: Zu oft behindern stereotype Rollenvorstellungen den Bruch mit traditionellen Lebens- und Arbeitsmodellen. Sehr deutlich wird die stärkere psychosoziale Belastung von Eltern, insbesondere Müttern. 

Die Veröffentlichung beleuchtet ausgewählte Aspekte der Studie, die sich auf die Partnerschaftliche Teilung der Arbeit im Haushalt beziehen.

Die Ergebnisse zeigen: Das Potenzial in Form der Orientierung an einem paritätischen Ideal ist vorhanden, jedoch sind effektive Weichenstellungen noch zu selten Teil des gesellschaftlichen und betrieblichen Alltags. Chancen liegen in der Flexibilisierung der Erwerbstätigkeit – unter bestimmten Bedingungen: Transparente und verhandelbare Regeln der Arbeit im Homeoffice sind zentral.

Kernergebnisse

- Die Studie zeigt eine psychosoziale Mehrbelastung von Eltern, insbesondere Müttern. Diese resultiert aus ihrer hauptsächlich wahrgenommenen Verantwortung für Care-Arbeiten in Kombination mit ihrer Erwerbstätigkeit.

- Wenn es um die Hausarbeit und die Versorgung sowie die Freizeitgestaltung mit Kindern geht, wünschen sich sowohl Frauen als auch Männer eine ähnliche Gleichverteilung. Aktuell übernehmen diese Aufgaben aber noch zum Großteil die Frauen. Wunsch und Wirklichkeit klaffen hier auseinander.

 

- Die Corona-Pandemie verändert bezüglich der partnerschaftlichen Arbeitsteilung wenig. Es muss nach wie vor politisch und gesellschaftlich debattiert werden: Wie können die Geschlechtsstereotype überwunden und die Strukturen nachhaltig verändert werden, damit das Ideal der gewünschten gleichberechtigten Arbeitsteilung erreicht wird?

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