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Junge Frauen in MINT-Berufen

Daten & Fakten zur Beschäftigungs- und Einkommenssituation

Zwei Frauen in Wissenschaft & Technik gemeinsam bei der Arbeit
© Gorodenkoff | stock.adobe.com

Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) hat die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von jungen Frauen in MINT-Berufen untersucht. Demnach sind junge Frauen in MINT immer noch stark unterrepräsentiert. Die Studie belegt: Gleichstellungsmaßnahmen, generell mehr Frauen in der Belegschaft und Frauen in der Geschäftsführung führen zu günstigen Beschäftigungschancen.

Die Untersuchung  des IfM analysiert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Young Women MINT Professionals (YWMP) im Mittelstand. Es zeigt sich, dass junge Frauen in MINT-Berufen stark unterrepräsentiert sind, in Kleinst- und Großbetrieben etwas weniger als in den Klein- und Mittelbetrieben. Wie stark sie vertreten sind, hängt auch von der Branchenzugehörigkeit der Betriebe, dem ausgeübten Beruf und dem geforderten Qualifikationsniveau ab. Günstig sind die Beschäftigungschancen von YWMP, wenn Frauen einen hohen Anteil an der Belegschaft haben, Frauen in der Geschäftsführung vertreten sind und der Betrieb Gleichstellungsmaßnahmen durchführt.

YWMP verdienen weniger als ihre männlichen Pendants. Der GenderPay-Gap ist allerdings geringer als in der Privatwirtschaft insgesamt und in den kleineren Betrieben nicht stärker ausgeprägt als in den größeren.

Quelle: „Daten und Fakten: Die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Young Women MINT Professionals im Mittelstand" (Daten und Fakten Nr. 22, Institut für Mittelstandsforschung Bonn)