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Frauen in der Corona-Krise

Eine Wissenschaftlerin in weißem Kittel mit Laborbrille
© SundGo | stock.adobe.com

Einige der Berufe, die während der Corona-Krise besonders wichtig sind, gelten als typische Frauenberufe. Wie „männlich“ oder „weiblich“ bestimmte Berufsgruppen tatsächlich sind und welchen Einfluss persönlichen Präferenzen dabei haben, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Biowissenschaftler und Medizinerinnen etwa forschen an Medikamenten und behandeln die Erkrankten. 2003 lag der Frauenanteil in dieser Berufsgruppe bei 44,6 Prozent. 2017 lag er bei 47,2 Prozent.

Bei den Gesundheitsfachkräften, zu denen etwa Krankenpflegerinnen gehören, ist es dagegen eindeutiger: In kaum einer Berufsgruppe sind die Frauen so stark in der Überzahl – 80 Prozent der Beschäftigten sind weiblich.

Ganz anders sieht es wiederum bei den Beschäftigten im Bereich Land-, Forstwirtschaft und Fischerei aus, die momentan für ausreichend Lebensmittel sorgen. Drei von vier Beschäftigten sind Männer.

Jörg Schmidt hat in der Studie „Die berufliche Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt“ (IW-Trends 1/2020) untersucht, welche Rolle persönliche Präferenzen dabei spielen.

Quelle: Die berufliche Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt: Welche Rolle spielen persönliche Präferenzen, Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vom 26. März 2020.

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