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Girls'Day und Boys'Day eröffnen Möglichkeiten jenseits von Klischees

Am heutigen 23. April, dem Girls'Day und dem Boys'Day, gehen Tausende Jugendliche bundesweit auf Entdeckungsreise: für einen Tag erkunden sie Berufe, Geräte, Hilfsmittel oder Werkzeuge, probieren Neues aus und treten vielleicht zum ersten Mal in Kontakt mit möglichen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern.

Girls'Day und Boys'Day eröffnen Möglichkeiten jenseits von Klischees

Klischeefrei Berufe kennenlernen, das ermöglichen die beiden Aktionstage Girls'Day und Boys'Day. Der Tag eröffnet neue Perspektiven für Jugendliche ab der 5. Klasse, indem die Schülerinnen und Schüler unkompliziert ein eintägiges Schnupperpraktikum absolvieren. Bundesweit öffnen mehrere Tausend Betriebe, Behörden und Organisationen ihre Türen und geben einen Einblick ins Arbeitsleben.

Beide Aktionstage verstehen sich als Beitrag zur Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees, denn sie ermutigen Jungen und Mädchen, in Berufsfelder einzutauchen, die klischeehaft dem jeweils anderen Geschlecht zugeordnet werden. So eröffnen sich neue Perspektiven: Jungen erleben sich beispielsweise in Gesundheits- oder erzieherischen Berufen, Mädchen schnuppern in Handwerks- oder IT-Berufe hinein. 

Der Girls'Day findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt, der Boys'Day zum 15. Mal. Er verzeichnet außerdem einen Rekord: Aus gut 9.000 Angeboten konnten Jungs in diesem Jahr auswählen, so viele wie noch nie.

Bundesbildungsministerin Karin Prien sagt: „Über die Rekordbeteiligung bei den Angeboten für die Jungs in diesem Jahr freue ich mich ganz besonders. Girls'Day und Boys'Day zeigen, wie viel in einem einzigen Tag stecken kann: Wenn Jugendliche Berufe ganz praktisch erleben, öffnen sich neue Perspektiven – jenseits von Klischees und vertrauten Wegen. Sie können Berufe entdecken, die sie vorher vielleicht nie für sich in Betracht gezogen hätten – ohne Klischees und festgelegte Rollenbilder. Gerade in einer Arbeitswelt, die sich durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz rasant verändert, ist es wichtiger denn je, frühzeitig praktische Einblicke zu ermöglichen und Neugier zu wecken. Wer eigene Stärken entdeckt und neue Perspektiven gewinnt, trifft selbstbewusster Entscheidungen für die Zukunft. Gleichzeitig profitieren auch Unternehmen, die engagierte und vielfältige Talente für sich gewinnen können. Girls'Day und Boys'Day sind damit ein wichtiger Impuls für mehr Chancengleichheit und für die Fachkräfte von morgen. Eine Win-Win-Situation für Gesellschaft und Wirtschaft.“

 

Wenn Jugendliche Berufe ganz praktisch erleben, öffnen sich neue Perspektiven – jenseits von Klischees und vertrauten Wegen. Sie können Berufe entdecken, die sie vorher vielleicht nie für sich in Betracht gezogen hätten – ohne Klischees und festgelegte Rollenbilder.

Bundesbildungsministerin Karin Prien

Insgesamt stehen über 24.000 Angebote und knapp 180.000 Plätze für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Mädchen erhalten dabei vor allem Einblicke in technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufe, während Jungen soziale, pflegerische und erzieherische Tätigkeiten kennenlernen. Mädchen und Jungen lernen so Bereiche kennen, in denen sie jeweils bislang unterrepräsentiert sind.

Der Girls'Day startet traditionell bereits einen Tag früher mit einer Auftaktveranstaltung im Bundeskanzleramt. Im Beisein von Bundeskanzler Friedrich Merz durchliefen Schülerinnen von drei Berliner Schulen einen MINT-Parkour und erlebten den Kanzler live.

Impressionen vom Aktionstag

Bundeskanzler Friedrich Merz
Bundeskanzler Friedrich Merz beim Girls'Day-Auftakt
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Druckgrafiken ausprobieren mit der Bundesdruckerei bei der Auftaktveranstaltung des Girls'Day
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MINT-Berufe entdecken beim Girls'Day-Auftakt im Bundeskanzleramt