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Elke Büdenbender besucht Berufsbildungszentrum Euskirchen

Klischeefreie Berufsorientierung fördert Vielfalt bei der Berufswahl

Elke Büdenbender zusammen mit SchülerInnen und MitarbeiterInnen im Berufsbildungszentrum Euskirchen
v.l.n.r. Miguel Diaz (Initiative Klischeefrei),
Elke Büdenbender, Jochen Kupp (BZE) und Jugendliche© kompetenzz.de / Roy Fochtman

Elke Büdenbender, Schirmherrin der Initiative Klischeefrei, besuchte das Berufsbildungszentrum Euskirchen (BZE). Sie informierte sich über das breite Angebot der Einrichtung, besichtigte Werkstätten und diskutierte mit Schülerinnen und Schülern über ihre Berufswünsche. Das BZE ist Partner der bundesweiten Initiative Klischeefrei, deren Ziel es ist, das Spektrum der Berufswahl junger Menschen über Geschlechtergrenzen hinaus zu erweitern.

Das Berufsbildungszentrum Euskirchen (BZE) ist eine renommierte Qualifizierungseinrichtung mit 380 Schulungsplätzen in verschiedenen Berufsbildungswerkstätten, Unterrichtsräumen sowie einem
Trainingszentrum für den Großraum Aachen. Die Einrichtung führt mit Förderung des Berufsorientierungsprogramms (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Potenzialanalysen und Werkstatttage durch. Dies hilft Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klasse, mehr über ihre Stärken zu erfahren, und ermöglicht ihnen, sich in unterschiedlichen Berufsfeldern zu erproben. Als Partner der bundesweiten Initiative Klischeefrei setzt sich das BZE für eine klischeefreie Berufsorientierung ein: „Wir legen in unserem Haus besonderen Wert darauf, dass Mädchen und Jungen ohne geschlechtsspezifische Unterschiede Berufsfelder erkunden“, so Jochen Kupp, Vorstand des BZE.

Elke Büdenbender besuchte das Berufsbildungszentrum in ihrer Funktion als Schirmherrin der Initiative Klischeefrei. Sie zeigte sich vom Engagement der Einrichtung beeindruckt. Dort finden neben schulischen, ebenso unterschiedlichste berufspraktische Vorbereitungskurse statt. In drei Werkstattbereichen demonstrierten Schülerinnen und Schüler der Förderschule LVR-Irena-Sendler-Schule des Landschaftsverbandes Rheinland Elke Büdenbender, wie zum Beispiel ein gemeinsamer, inklusiver Praxistag im Friseur-, Maler- und Tischlerei-Handwerk abläuft.

Evelyn Dey, Malermeisterin und Ausbilderin in der Werkstatt „Malen und Lackieren“, berichtete: „Gerade in handwerklichen Ausbildungsberufen ist das praktische Erproben unter klischeefreien Gesichtspunkten wichtig. Das weckt verborgene Talente, zum Beispiel der Mädchen beim Malen und Lackieren. Viele entdecken erst bei uns ihr Interesse an Ausbildungen, die immer noch überwiegend dem jeweils anderen Geschlecht zugeschrieben werden.“

Abschließend lud das BZE-Team Elke Büdenbender zu einer Gesprächsrunde ein. Dort traf sie Jugendliche zum Gedankenaustausch über ihre beruflichen Pläne. Ihr Fazit: „Einrichtungen zur Berufsorientierung, wie das BZE, bieten neben ihrer hohen Qualität, Mädchen und Jungen aus allen Schulformen eine enorme Chance sich auszuprobieren.“

Die Initiative Klischeefrei wurde Ende 2016 von den Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) und für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen. Die Initiative ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Praxis, um junge Menschen zu ermutigen, sich bei ihrer Berufs- und Studienwahl nicht von Geschlechtergrenzen einengen zu lassen. Interessierte Unternehmen, Einrichtungen und andere Organisationen sind willkommen. Zum Mitmachen erhalten Sie alle Informationen unter www.klischee-frei.de.

 

Kontakt für Journalistinnen und Journalisten

Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Pressestelle Initiative Klischeefrei
Jennifer Reker
Fon: 0521 / 106-7378
Mail: presse@klischee-frei.de

Die Servicestelle der Initiative Klischeefrei wird gemeinsam vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) betrieben.

Die Initiative Klischeefrei wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.