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Neues bpb-Dossier: Geschlechtliche Vielfalt – trans*

Transgender-Symbol auf Pappkarton
© Andrii Zastrozshnov / fotolia

Ein neues Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) thematisiert soziologische, rechtliche und soziale Aspekte von trans* und nicht-binärem Leben. Ergänzt wird die Sammlung durch Materialien für die Unterrichtspraxis.

Expertinnen und Experten aus Soziologie, Politik und Genderforschung referieren über die historische Entwicklung gesellschaftlicher Geschlechtervorstellungen und verweisen auf kulturelle Alternativen zur Zweigeschlechterordnung. Denn Geschlechterkonstruktionen seien durchaus flexibel, weltweit gebe es neben den Kategorien Mann und Frau weitere, als „alternative Geschlechter" bezeichnete Kategorien.

Die Publikation für Schule und außerschulische Bildung beleuchtet unterschiedliche Aspekte des Themas in acht Bausteinen, die auch einzeln im Unterricht genutzt werden können. Dabei geht es beispielsweise um die Thematik im internationalen Vergleich, um Sport und Geschlechter, Kleiderordnungen und Spielzeug, das Thema in Film und Musik, die Verfolgung und Diskriminierung sexueller Minderheiten in der Geschichte oder die heutige rechtliche Situation in Deutschland mit den jüngsten Stichworten „Ehe für alle“ oder „Drittes Geschlecht“.

„Um das ganz deutlich zu machen“ betont Krüger, „hier geht es nicht um sexuelle Aufklärung – dafür gibt es ja eine andere Bundeszentrale. Wir machen politische Bildung und wollen über den politischen Gehalt der Thematik informieren, auf der Grundlage des Grundgesetzes Toleranz prägen sowie Diskriminierung entgegenwirken.“

Die Themen und Materialien für den Unterricht können für 4,50 Euro bei der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn bestellt werden.