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Neu erschienen: BA-Bericht zur Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern

Frau und Mann besprechen etwas an einer Maschine in einer Werkstatt
© Kzenon | Fotolia

Immer mehr Frauen sind erwerbstätig, dies belegt der aktuelle Bericht über Frauen und Männer im Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit. Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Im europäischen Vergleich steht Deutschland relativ gut da: Dem aktuellen Bericht der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern zufolge sind 79,7 Prozent der Männer und 72,1 Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 65 Jahre erwerbstätig. Damit liegt Deutschland über dem EU-Durchschnitt von 73,8 Prozent (Männer) bzw. 63,3 Prozent (Frauen). Die Erwerbsquote von Frauen steigt hierzulande seit Jahren kontinuierlich. Aber: dies basiert fast ausschließlich auf mehr Teilzeitbeschäftigung. Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Frauen hat sich im gleichen Zeitraum kaum verändert. Betrachtet man die Form der Erwerbstätigkeit, zeigt sich, dass Minijobs ganz überwiegend weiblich besetzt sind. Selbstständige und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sind dagegen mehrheitlich männlich.

Bei der Berufswahl spielt das Geschlecht nach wie vor eine große Rolle. Dies führt dazu, dass einige Berufe und Branchen stark nach Frauen und Männern aufgeteilt sind: In den Bauberufen, im verarbeitenden Gewerbe und im Bereich Verkehr und Lagerei überwiegen Männer deutlich. Frauen finden sich dagegen vor allem in den Sozial- und Gesundheits- sowie den Dienstleistungsberufen und im Bereich Bildung und Erziehung.

Die Berufswahl beeinflusst damit ebenso wie die Branchenzugehörigkeit, das Arbeitszeitmodell oder die Form der gewählten Beschäftigung die Einkommenshöhe. Entsprechend verdienen Frauen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer.

Den kompletten Bericht bietet die BA auf ihrer Webseite zum Download an.