16.03.2026
#AusbildungKlarmachen in der „Woche der Ausbildung“
Vom 16. bis 20. März 2026 veranstaltet die Bundesagentur für Arbeit die „Woche der Ausbildung“. Bundesweit bietet sie gemeinsam mit den Kammern und lokalen Unternehmen ein informatives Programm für Jugendliche und Eltern.
Welcher Beruf passt zu mir? Welche Unternehmen gibt es in meiner Region? Wo finde ich Unterstützung? Ausbildung oder Studium? Diesen und weiteren Fragen können Jugendliche in der „Woche der Ausbildung“ auf den Grund gehen. Unter dem Hashtag #AusbildungKlarmachen gestalten Arbeitsagenturen gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern ein buntes Programm aus Ausbildungs- und Praktikumsbörsen, Beratungsangeboten und Online-Veranstaltungen, für Jugendliche, aber auch für Eltern, Lehrkräfte und Unternehmen.
Geschlechterunterschiede bei den Ausbildungswegen
Nur 36 Prozent der Auszubildenden im dualen System sind Frauen. Ihr Anteil ist in den letzten zehn Jahren immer weiter gesunken. Zu den dualen Ausbildungsberufen gehören u.a. auch die sogenannten „Grünen Berufe“, die für die Transformation der Wirtschaft im Hinblick auf den Klimawandel dringend gebraucht werden, aber auch kaufmännische Berufe, Handwerksberufe und Berufe aus den Feldern Verkehr und Logistik, Verwaltung oder Landwirtschaft.
Frauen wählen überdurchschnittlich häufig eine vollzeitschulische Ausbildung im Bereich Gesundheit-Erziehung-Pflege, dort beträgt der Männeranteil nur knapp 30 Prozent.
Berufe mit einem besonders hohen Frauen- bzw. Männeranteil gehören zu denen mit den größten Fachkräfteengpässen, darunter viele Handwerksberufe oder zum Beispiel der Beruf Erzieherin/Erzieher.
Klischees sollten bei der Berufswahl außen vor bleiben
Die Woche der Ausbildung ist für junge Menschen eine Chance, sich direkt bei Unternehmen, sozusagen aus erster Hand über Berufe zu informieren, auch über solche, die sie vielleicht zunächst nicht im Blick hatten. Geschlechterklischees wie die, dass Frauen oder Männer bestimmte Tätigkeiten nicht „könnten“ oder nicht für bestimmte Berufe geeignet seien, sollten Jugendliche und Eltern nicht davon abhalten, sich mit der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten auseinanderzusetzen: Denn in den Mittelpunkt der Berufswahl gehören persönliche Stärken und die eigene Lebensplanung, nicht Vorurteile.
Auf dem Portal der Bundesagentur finden Jugendliche und Eltern eine ganze Reihe von unterstützenden Tools und Informationen, vom Selbsterkundungstool „Check-U“ für Jugendliche über das „BERUFENET“ und „Berufsfelder und Berufe“ bis zu speziellen Seiten für Eltern.