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Neues Internetportal: Gendersensible Bildung und Erziehung in der Schule

Vier Jugendliche, zwei Jungs und zwei Mädchen, sternförmig auf dem Boden liegend, von oben fotografiert
© oneinchpunch – fotolia.com

Ein neues Internetportal informiert zum Thema "Gendersensible Bildung und Erziehung in der Schule". Das von QUA-LiS NRW in Zusammenarbeit mit dem Schulministerium entwickelte Portal bietet Materialien und Anknüpfungspunkte zur Verbesserung der Chancengleichheit der Geschlechter im Schulalltag und in der Schulentwicklung. Ein Unterthema dabei: Berufsorientierung.

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärt: „Geschlechtersensible Bildung ist ein Zukunftsthema für die gesamte Gesellschaft. Wir wollen den Blick für die Bedeutung von Genderfragen in der Bildung weiter schärfen. Die Gleichberechtigung und gute individuelle Förderung von Mädchen und Jungen in der Schule ist in Nordrhein-Westfalen fest verankert: Im Schulgesetz, in den Rahmenvorgaben und Richtlinien für den Unterricht sowie den Anforderungen des Referenzrahmens Schulqualität sind Ziele und Maßstäbe vorgegeben. Für die aktive Gestaltung in der Schulpraxis bietet das neue Portal weitere Anregungen und Impulse.“

Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter, Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen sowie an alle weiteren Personen, die im Bereich Schule arbeiten. Es ist eine praxisorientierte Arbeitshilfe vor dem Hintergrund des bestehenden gesetzlichen Auftrags zu einer chancengleichen, gendersensiblen Bildung und Erziehung von Mädchen und Jungen. Informationen über Projekte und Unterstützungsangebote sowie einzelne Praxisbeispiele werden fortlaufend erweitert.

Das neue Angebot steht in einer Linie mit denen „Leitlinien zur Sicherung der Chancengleichheit durch geschlechtersensible schulische Bildung und Erziehung“, die im Oktober 2016 von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen wurden. Diese Leitlinien beschreiben im Sinne der individuellen Förderung wichtige praktische Ansatzpunkte für eine geschlechtergerechte Bildung und sollen so die Chancen von Mädchen und Jungen auf die Gestaltung eines selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Lebens in der Gesellschaft erhöhen.