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Berufswahl im Fokus der aktuellen E&W-Ausgabe

Ausschnitt aus dem Cover der E&W, Ausgabe 4/2017
© Erziehung und Wissenschaft/GEW

Die Berufswahl junger Frauen und Männer ist das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift E&W der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). In verschiedenen Beiträgen geht die E&W den Gründen nach, warum die Geschlechteranteile in vielen Berufen seit Jahren nahezu unverändert sind.

Nach wie vor ist die Berufswahl junger Menschen von Rollenklischees geprägt: Die Anteile des jeweils anderen Geschlechts in vermeintlich typischen Männer- und Frauenberufen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert.

Zu den Gründen des ausbleibenden Wandels äußern sich in der aktuelle Ausgabe (4/2017) der Zeitschrift E&W mehrere Expertinnen: „Es ist ein Zusammenspiel von Präferenzen und Persönlichkeit, biologischen Faktoren und Sozialisation“, sagt die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin Elisabeth Bublitz vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI).

Die Berufsbildungsexpertin Angelika Puhlmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) plädiert für mehr „Grenzüberschreitungen“ bei der Berufswahl. Mädchen und Jungen sollten schon frühzeitig Einblick in ein breites – auch für sie „untypisches“ – Berufsspektrum erhalten.

Für eine gendersensible Berufsorientierung sind Lehrkräfte mit Genderkompetenz notwendig. Die meisten Klassenlehrkräfte seien dagegen oft nicht speziell ausgebildet, kritisiert die Erziehungswissenschaftlerin Hannelore Faulstich-Wieland, emeritierte Professorin der Universität Hamburg.

E&W 4/2017: Berufswahl: Was will ich werden?
Ausgabe April 2017 (PDF, 6,44 MB)