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Aktionstag „Unternehmensnachfolge durch Frauen“

Eine Frau steht in einem modernen Büro vor einer schwarzen mit weißem Text beschrifteten Tafel im Hintergrund
© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Frauen sind als Unternehmensnachfolgerinnen nach wie vor unterrepräsentiert. Unter dem Motto „Nachfolge ist weiblich!“ möchten die Akteurinnen und Akteure des Aktionstages 2017 daher die Unternehmensnachfolge durch Frauen deutschlandweit bekannt machen und voranbringen.

Nicht nur die Berufs- oder Studienwahl wird häufig von Geschlechtermustern in den Köpfen bestimmt, sondern auch die Frage der Unternehmensführung. Bei der Unternehmensnachfolge sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert.

An diesem Zustand möchte der Nationale Aktionstag „Unternehmensnachfolge durch Frauen“ am 21. Juni 2017 etwas ändern. In allen 16 Bundesländern finden regionale Veranstaltungen statt. Akteurinnen und Akteuren innerhalb und außerhalb des Nachfolgegeschehens werden mit vielen kreativen Aktivitäten wie zum Beispiel einem Nachfolge-Frühstück, Pressegesprächen, Porträts von Nachfolgerinnen, Podiumsdiskussionen, Storytelling und Beratungsgesprächen das Thema allen Interessierten vor Ort nahebringen.

Erstmalig in diesem Jahr wird zeitgleich der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) initiierte Nachfolgetag stattfinden, um lokale Synergien und Ressourcenbündelungen zu ermöglichen.

Die Federführung für die Nationalen Aktionstage liegt beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und beim Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Akteurinnen und Akteure des Nationalen Aktionstages sind die Mitglieder der Task Force sowie zahlreiche Expertinnen und Experten sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Bereich Unternehmensnachfolge.

Der Nationale Aktionstag spricht insbesondere drei Zielgruppen an:

  • gut qualifizierten Frauen sollte die Betriebsübernahme als eine interessante Option der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgezeigt werden,
  • die Übergeberfamilien sollten für die Potenziale ihrer Töchter und Mitarbeiterinnen im Hinblick auf den unternehmerischen Generationswechsel sensibilisiert werden und
  • Expertinnen und Experten, die den Nachfolgeprozess fachkundig begleiten und unterstützen können, sollen identifiziert werden.