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Forschungsprojekt „Gender und Digitalisierung“

Eine junge Frau und ein junger Mann beobachten die Arbeit eines 3D-Druckers
© pressmaster - Fotolia.com

Das an der Fachhochschule Bielefeld angesiedelte Forschungsprojekt „Gender und Digitalisierung“ untersucht mit einer Umfrage grundlegende Einstellungen und Grundkenntnisse junger Arbeitnehmer hinsichtlich Digitalisierung und Industrie 4.0 aus der Genderperspektive.

Die Digitalisierung hat große Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen. Die mit der fortschreitenden Technologisierung einhergehenden Änderungen wirken sich unterschiedlich auf die Geschlechter aus und werden unterschiedlich bewertet.

Das Forschungsprojekt „Gender und Digitalisierung: Untersuchung genderspezifischer Einstellungen von Young Professionals in Bezug auf Digitalisierung und Industrie 4.0“, angesiedelt an der Fachhochschule Bielefeld, soll zu dieser Frage fundierte Erkenntnisse liefern.

Frauen sind in einer männlich geprägten IT- und Ingenieurswelt in der Minderheit. Digitale Produkte und Prozesse werden vorrangig von Männern gestaltet. Allerdings wird vermutet, dass die Digitalisierung MINT-Berufe für Frauen attraktiver machen und die damit einhergehende Flexibilisierung der Arbeit auch Vorteile für Frauen bringen kann.

Das Projekt untersucht grundlegende Einstellungen und Grundkenntnisse von Young Professionals hinsichtlich der Digitalisierung und Industrie 4.0 aus der Genderperspektive. Die Forscherinnen und Forscher wollen feststellen, inwiefern Frauen andere Wahrnehmungen und Bewertungen als Männer haben. Darüber hinaus können auf Basis der erhobenen Daten Schlussfolgerungen zu frauenspezifischen Eigenschaften und Kompetenzen für die Gestaltung der Digitalisierung abgeleitet werden.