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KMK betont Bedeutung klischeefreier Berufsorientierung

Word-Bild-Marke der Kultusministerkonferenz (KMK)
© Kultusministerkonferenz (KMK)

Berufsorientierung an Schulen ist wichtig. Das sehen auch die Kultusministerinnen und -minister der Länder (KMK) so und haben mit Beschluss vom 7. Dezember 2017 eine Empfehlung zur Beruflichen Orientierung an Schulen veröffentlicht.

Die KMK betont in der Empfehlung die Bedeutung der beruflichen Orientierung an allen Schulformen und möchte dabei die duale Ausbildung als attraktiven beruflichen Weg stärker ins Bewusstsein rufen. Partner wie etwa Eltern, Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen sollen noch stärker eingebunden und die Berufsorientierung auch in der Lehrerinnen- und Lehreraus- und -weiterbildung verankert werden.

Ganz explizit wird die Wichtigkeit einer klischeefreien Berufsorientierung unterstrichen. In der Empfehlung heißt es dazu:

„Berufliche Orientierung findet im Rahmen einer individuellen Förderung über mehrere Jahre hinweg als Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren Neigungen und Wünschen, Perspektiven und Möglichkeiten statt.

Ausgehend von Interessen, Kompetenzen und Potenzialen sollen die Schülerinnen und Schüler in einem langfristig angelegten Prozess befähigt werden, sich reflektiert, selbstverantwortlich, frei von Klischees und aktiv für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg, vor allem für einen Beruf und damit für eine Ausbildung bzw. ein Studium oder ein Berufsfeld zu entscheiden.“