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Geschlechtersensibilität in der Berufsorientierung: Abschlusstagung des Projektes GenderKompetent 2.0 NRW

Wort-Bild-Marke des Projekts GenderKompetent NRW
© Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.

„Gender to Go“ – unter diesem Motto fand am 29. November 2017 die Abschlusstagung des Projektes GenderKompetent 2.0 NRW statt.

Seit zwei Jahren berät das Projekt GenderKompetent 2.0 NRW ausgewählte kommunale Koordinierungen bei der Umsetzung des fachlichen Standards Geschlechtersensibiltät in den verschiedenen Handlungsfeldern von „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule/Beruf-Studium in NRW“ (KAoA). Die Fachtagung diente als Rahmen, um Rückschau zu halten und die Projektergebnisse vorzustellen.

Nach einer Begrüßung durch Rainer Philippsen, Leiter des Referats 314: Arbeitsmarktpolitik, Berufliche Bildung im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW berichteten sowohl Michael Drogand-Strud (Jugendarbeit & Gender, BAG Jungenarbeit) als auch Barbara Scholand (Universität Hamburg) von ihrer Arbeit im Bereich geschlechtersensible Berufsorientierung.

Projektleiterin Eva Viehoff präsentierte die Ergebnisse von GenderKompetent 2.0 NRW und gab einen Ausblick. Wie die erarbeiteten Handlungspläne bereits in die Praxis umgesetzt wurden, darüber sprachen Vertreterinnen und Vertreter aus drei beteiligten Kommunalen Koordinierungen.

Es wurde deutlich: Geschlechtersensibilität ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Prozess, an dem stets gearbeitet werden muss. Für unbewusste Zuschreibungen und ungewollt verbreitete Klischees gibt es unzählige Beispiele.

Bei Referent/-innen wie Teilnehmer/-innen kam immer wieder der Appell an die Reflexion der eigenen Einstellungen zur Sprache. Barbara Scholand: „Wir müssen eine andere Brille aufsetzen“. Gerade bei der Berufsorientierung gelte es, Schüler/-innen zuzuhören und die individuelle Person in den Blick zu nehmen. Individuell sind auch die Beratungsergebnisse des Projektes und die Umsetzung in den Modellkommunen. Gleichzeitig ist der Wunsch nach einem Austausch über den Projektzeitraum hinaus groß.