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Deutsche Filmhochschulen wollen Gender-Gerechtigkeit

Jetzt Weichen für die Berufswelt stellen

Die deutschen Filmhochschulen präsentieren ihr Positionspapier beim Berlinale Empfang: Gruppenfoto  mit Schirmherrin Maria Furtwängler in der Mitte
Die deutschen Filmhochschulen präsentieren ihr Positionspapier beim Berlinale Empfang mit Schirmherrin Maria Furtwängler (v.l.n.r. Frank Döhmann (KHM), Prof. Bettina Reitz (HFF München), Simone Stewens (ifd Köln), Maria Furtwängler, Susanne Stürmer (Filmuni Babelsberg), Katharina Tebroke (dffb Berlin), Thomas Schadt (Filmakademie BW).© Julia Diebel | Filmuniversität Babelsberg

Die deutschen Filmhochschulen haben sich in einer einzigartigen Initiative zusammengeschlossen, um in der Filmbranche eine gendergerechte Berufswelt zu schaffen. Bestehende Strukturen und Stereotype sollen konstruktiv hinterfragt werden.

Filmhochschulen bereiten Studierende auf ihre spätere Berufstätigkeit vor. Um ihnen hierfür das nötige Rüstzeug zu bieten, haben sich die deutschen Filmhochschulen zu einer Initiative für mehr Geschlechtergerechtigkeit zusammengeschlossen und dazu ein Positionspapier entwickelt. Ihr Ziel: ein Bewusstsein für die Geschlechterdarstellung im Film zu schaffen, Frauen für das Filmbusiness stark zu machen und in den Hochschulstrukturen zu signalisieren: Hier wird geschlechtergerecht gedacht und gearbeitet.

Auf dem Berlinale-Empfang der Filmhochschulen wurde das gemeinsame Positionspapier vorgestellt. Darin konstatieren sich die Filmhochschulen eine Vorbildfunktion in Bezug auf Geschlechterparität und die Vermittlung von Genderkompetenz. Frauen sind in Film und Fernsehen deutlich unterrepräsentiert - vor und hinter der Kamera. Dies, obwohl an den Filmhochschulen die Studienplätze nahezu ausgewogen an Männer und Frauen vergeben werden. Ein Ziel ist es daher, den Frauenanteil vor allem in den traditionell überwiegend männlich besetzten Studiengängen zu erhöhen.