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Jungen stärken bei der Wahl eines sozialen Berufs

EU-Projekt: Boys in Care

Junge beim Boys'Day in einer Kita: Er hilft einem kleinen Jungen dabei, den Anorak anzuziehen
© kompetenzz.de

Das EU-Projekt "Boys in Care" möchte die Teilhabe von Jungen und Männern in sozialen, erzieherischen und pflegenden Berufen fördern. Neben der Entwicklung von geschlechtersensiblen Maßnahmen und Materialien, ist auch die Fortbildung von Fachkräften in der Berufs- und Studienorientierung ein wesentlicher Aspekt des Projekts.

Boys in Care ist ein von der EU gefördertes Projekt, mit dem Ziel, auf europäischer Ebene Jungen bei der Berufswahl für geschlechtsuntypische Bildungswege und Karrieremöglichkeiten zu interessieren. Im Zentrum steht dabei die Ausbildung in soziale, erzieherische und pflegerische Berufe. Umgesetzt wird das Projekt, das bis September 2019 läuft, von "Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V." in Berlin.

Das Projekt will in einer mehrgleisigen Strategie Ansätze wie z.B. den Boys'Day aus Ländern wie Österreich und Deutschland, in denen bereits genderreflektiert zum Thema "Jungen in sozialen Berufen" gearbeitet wird, weiterentwickeln und sie in Länder, in denen es bisher kaum entsprechende Angebote für Jungen gibt, transferieren. Nach einer Bedarfsanalyse, bei der die bestehenden Initiativen in den jeweiligen Ländern in den Blick genommen werden, wollen die Projektteilnehmenden Verbesserungen vorantreiben und zielführende Maßnahmen entwickeln. Zudem sollen mit Unterstützungsaktionen die Jungen selbst sowie deren Eltern und pädagogische Fachkräfte erreicht werden. Der Fokus liegt bei dem Projekt auf dem Übergang von Schule in den Beruf.

Eine wesentliche Aufgabe des Projekts ist die Entwicklung, Durchführung und Verbreitung von Bildungs- und Beratungsangeboten für Lehrkräfte und Berufsberaterinnen und -Berater, um Jungen in ihrer geschlechtsuntypischen Berufswahl zu unterstützen.