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Blaue Bücher, rosa Bücher

Federleichte Feen und starke Piraten: Eine SZ-Datenrecherche zeigt, dass Kinderbücher immer noch voller Geschlechterklischees stecken.

Kleinkind sitzt auf dem Boden umgeben von einer Vielzahl bunter Kinderbücher
© lagom | stock.adobe.com

Um herauszufinden, wie klischeebeladen der Buchmarkt für Kinder ist, hat die Süddeutsche Zeitung den Katalog der größten Fachbibliothek für Kinderliteratur untersucht, die es im deutschsprachigen Raum gibt: die Bibliothek für Jugendbuchforschung an der Universität Frankfurt am Main. Das Fazit der SZ ist ernüchternd: Allzuoft sind Jungen und Mädchen in der Kinderbüchern nicht gleichberechtigt.

Jungen erleben Abenteuer, Mädchen Alltag; Jungen reisen, Mädchen reiten; Bücher mit Jungen sind eher blau, Mädchenbücher eher rosa. Jungen und Mädchen sowie ihre Erlebniswelten werden in Kinderbüchern sehr stereotyp dargestellt. Dieses Ergebnis der SZ-Datenrecherche wird durch zahlreiche wissenschaftliche Studien gestützt. Doch die Datenrecherche zeigt auch: Es gibt zum Glück auch Bücher, die diesem Mustern nicht folgen.

Um sich auch in der Kinderbuchliteratur außerhalb des Mainstreams leichter bewegen zu können, haben die Autorinnen einen „Gender-Check für gute Bücher" erstellt, ein Tool, mit dem nach bestimmten Schlagwörtern passende Bücher gefunden werden können.

Die SZ-Datenrecherche finden Sie auf der Website der Süddeutschen Zeitung, und auch in unserer Klischeefrei- Infothek, der großen Wissenssammlung zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)