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„Wir nehmen ungewöhnliche Ideen ernst“

Maria Dost, Business Coach bei JobCoaching, Training & Personalentwicklung
© JobCoaching, Training & Personalentwicklung

Gerade in der Berufsberatung ist das Denken jenseits von Geschlechterklischees wichtig. Worauf es ankommt, erzählt Maria Dost, Business Coach bei JobCoaching, Training & Personalentwicklung, seit kurzem neuer Partner der Initiative Klischeefrei, im Interview.

Frau Dost, könnten Sie Ihr Unternehmen kurz vorstellen?

JobCoaching, Training & Personalentwicklung wurde 2009 in Potsdam gegründet. Die Grundidee bestand darin, Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen und Entscheidungssituationen gezielte und sehr persönliche Unterstützung in einem niveauvollen Umfeld anzubieten.

Unsere Themen sind unter anderem der Einstieg ins Berufsleben, Berufswechsel, Studienwahl oder der Sprung in die Selbständigkeit. Die Dienstleistung von JobCoaching wird inzwischen in Potsdam, Berlin, Magdeburg, Cottbus und bald auch in Leipzig angeboten. Die Crew ist inzwischen auf 17 Coaches angewachsen.

Über das Coaching hinaus bieten wir die Bildungsprämienberatung, Prozessberatung für Unternehmen und arbeiten mit Menschen nach der Rehabilitation und auch im Bereich der Vermittlung in Arbeit. Unser Geheimrezept ist hierbei eine sehr kollegiale Arbeitsweise. Ideen, die aus dem Team heraus entstehen, tragen zur inhaltlichen Entwicklung des Angebotes der Firma bei.

Was hat Sie motiviert, der Initiative Klischeefrei beizutreten?

Die Arbeit im Coaching beruht auf den Vorstellungen unserer Kundschaft und in erster Linie auf der Entfaltung von persönlichen Interessen und individuellen Potenzialen. Die Begleitung bei der Planung nächster Schritte für berufliche und persönliche Wünsche ist hierbei ein ethischer Grundsatz. Somit sind wir „von Haus aus“ Begleiter auf diesem Weg und der Entfaltung persönlicher Wünsche – und das ganz ohne Geschlechterklischees. Ein tragfähiges Netzwerk trägt zur Sicherung erarbeiteter Ideen bei.

Auf welche Weise setzen Sie sich für eine geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung ein?

Wichtigster Aspekt hierbei sind der Respekt vor den Wünschen unserer Kundschaft und das Ernstnehmen von ungewöhnlichen Ideen. Der Umgang mit der persönlichen Biografie, die Rücksichtnahme auf die individuellen Herausforderungen und Hindernissen als auch die Entwicklung von Berufsperspektiven tragen maßgeblich zu einer geschlechtersensiblen Berufs- und Studienorientierung bei.

Welche Erfolge haben Sie bisher mit Ihrer Arbeit erreicht?

Wir haben durch unsere langjährige Arbeit die Offenheit unseres Unternehmernetzwerkes gegenüber diesem Thema positiv beeinflusst und konnten neue Impulse für die Entwicklung von Projekten aufnehmen.

Derzeit entwickeln wir ein Konzept im Bereich Berufsorientierung für junge Menschen an Gymnasien, die dabei sind, ihr Abitur zu machen. Diese jungen Menschen wünschen sich mehr Wissen über Berufsbilder, eine Orientierungshilfe und vor allem praktische Erfahrungen, um Entscheidungen selbst treffen zu können.

Um dies zu gewährleisten, werden die Unternehmen aus unserem Netzwerk aus den unterschiedlichsten Branchen verstärkt Praktikums- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Weiterhin wird in naher Zukunft eine Werkstatt zur Verfügung stehen, die den jungen Menschen die Möglichkeit der Erprobung im handwerklichen Bereich und den Kontakt mit den eigenen Fähigkeiten ermöglicht.