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Forum der Initiative Klischeefrei

Das Forum der Initiative Klischeefrei ist aus dem Expertinnen- und Expertenkreis Geschlechtergerechte Studien- und Berufswahl hervorgegangen, der 2014 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen wurde.

Portraitfoto der Bundesbildungsministerin

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung

„Die Angebote der Berufs- und Studienorientierung helfen dabei, den Beruf zu finden, der Freude macht und den eigenen Stärken und Fähigkeiten entspricht. Interesse und das Talent für den Beruf sollen dabei den Weg weisen, aber nicht Rollenbilder, die uns überholt erscheinen. Junge Frauen können Berufe im Handwerk und in naturwissenschaftlichen Bereichen ebenso ergreifen wie junge Männer Berufe in der Pflege, als Erzieher oder im Hotelgewerbe. Unsere Wirtschaft braucht junge und engagierte Menschen – deshalb fördere ich die Initiative Klischeefrei.“

Portraitfoto der Bundesministerin Giffey

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Mädchen können alles werden: Sie können Karriere machen, sie können Aufsichtsräte und Vorstände werden, Ingenieurinnen, Pilotinnen, Schreinerinnen oder auch Erzieherinnen. Und auch Jungs können alles werden, da mache ich keinen Unterschied. Wenn wir die Stereotypen von Frauen- und Männerberufen nicht überwinden, verschleudern wir so viel Potenzial und nehmen den jungen Menschen Chancen im Leben. Das können wir uns nicht leisten. Genau darum ist Klischeefrei so wichtig und darum fördere ich die Initiative.“

Portraitfoto von Bundesminister Heil

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

„Es ist entscheidend für unser Land, dass wir auch in Zukunft über ausreichend Fachkräfte verfügen. Aber noch immer werden rund ein Viertel aller Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst - falsche Rollenbilder können ein Grund sein. Eine Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees weitet den Blick bei der Berufswahl und bereitet den Weg in ein erfüllendes Arbeitsleben. Auch die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet hier große Chancen, denn sie führt zu einem Wandel vieler Berufe und der Arbeitsorganisation, so dass alte Denkmuster schlicht und einfach an Bedeutung verlieren.“

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Copyright: BPA/Steffen Kugler

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie

„Gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte, die in allen Funktionen und auf allen Stufen der Karriereleiter ihr Bestes geben, sind das Fundament unserer Sozialen Marktwirtschaft. Nur mit solchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können auch unsere Unternehmen Bestleistungen erbringen. Es ist daher nicht nur ein Gebot der Fairness, sondern auch in unserem ureigenen volkswirtschaftlichen Interesse, dass junge Menschen frei erproben, wo ihre Stärken liegen und in welchem Beruf sie diese Fähigkeiten ausleben können. Klischees von angeblichen Männer- und Frauenberufen haben hier keinen Platz. Sie verhindern nicht nur die freie berufliche Entfaltung des oder der Einzelnen, sie bremsen auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Deshalb unterstütze ich die Initiative Klischeefrei in ihrem Einsatz für eine vorurteilsfreie Berufs- und Studienwahl.“

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

„Die Berufswahl ist für viele junge Menschen eine schwierige aber auch unheimlich spannende Entscheidung, die ihr gesamtes späteres Leben beeinflusst. Diese Wahl sollte sich ausschließlich an persönlichen Stärken und Vorlieben orientieren. Stereotype sind dabei fehl am Platz, denn sie schränken die Auswahl unnötig ein.
Immer wichtiger werden aber in allen gesellschaftlichen Bereichen Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsaspekte. Sie sollten deshalb künftig auch im Alltag aller Berufe eine Rolle spielen. Bisher denken wir bei „grünen“ Jobs vielleicht an die Umwelttechnik, den Bereich der nachhaltigen Mode oder den nachhaltigen Finanzsektor. Aber jeder Beruf kann uns in Sachen Nachhaltigkeit voranbringen, Klima- und Umweltschutz können überall stattfinden.
Wer im Arbeits-Alltag nachhaltig handeln will, braucht entsprechende Kompetenzen. Diese fördert das Umweltministerium schon in der beruflichen Orientierung: Unser Förderprogramm „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern“ vermittelt, wie Ressourcen und Treibhausgase konkret eingespart werden können. Arbeitende erleben ihre Aufgaben dadurch häufig als sehr wertvoll und sinnstiftend, das macht zufrieden. Und es erweitert den Blick auf die Vielfalt an möglichen Berufen.
Um berufliches Alltagshandeln insgesamt „grüner“ zu machen ist es wichtig, dass die Berufsorientierung vollkommen offen und frei von Klischees abläuft. Denn mehr Diversität auf allen Ebenen führt zu anderen, neuen Lösungen. Die brauchen wir, wenn wir wollen, dass unsere Gesellschaft nachhaltiger und gerechter wird. Deshalb unterstütze ich gerne die Initiative Klischeefrei.“

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

„Schülerinnen und Schülern soll durch eine systematische Berufsorientierung ermöglicht werden, ihre Entscheidung für eine Berufswahl reflektiert und unabhängig von tradierten Geschlechterstereotypen treffen zu können.

Eine eigenständige Ausbildungs- und Studienwahl frei von Rollenklischees kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten den Prozess der Beruflichen Orientierung geschlechterbewusst und aktiv gestalten. Dazu hat sich Nordrhein-Westfalen in seinem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verpflichtet.

Die Initiative Klischeefrei bestärkt die Weiterentwicklung der geschlechtergerechten Beruflichen Orientierung in Nordrhein-Westfalen.“

Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung des Landes Hessen

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

„Gleichberechtigung bei Bildungszugängen und beruflichen Entwicklungschancen ist eine entscheidende Voraussetzung für gesellschaftliche Gleichberechtigung. Deshalb orientieren wir unsere Politik an den Grundsätzen einer geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl und fördern die Teilhabegerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Dazu haben wir eigene Programme aufgelegt – zum Beispiel, um junge Frauen für MINT-Berufe zu motivieren.

Wir wollen junge Frauen und Männer dabei unterstützen, ihre beruflichen Wege unbeeinträchtigt von Geschlechterklischees zu gehen. Wir hoffen deshalb , dass wir mit unserer Beteiligung an einer bundesweiten Initiative dem Thema Geschlechtergerechtigkeit bei der Berufswahl mehr öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen und unsere eigenen Aktivitäten wirkungsvoller präsentieren können.

Einen großen Vorteil sehen wir auch im Fachaustausch und der Vernetzung von Partnern aus Politik, Wissenschaft und Praxis.“

Detlef Scheele, Vorstand Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit

Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit

„Mit vielfältigen Beratungsangeboten und öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie unserer „Typisch Ich“-Kampagne setzen wir uns schon heute für eine Berufs- und Studienwahl ein, die unabhängig vom Geschlecht ausschließlich auf die Talente und Interessen der jungen Menschen zielt.

Unsere Expertinnen und Experten zeigen jungen Frauen und Männern in der Berufsberatung ein breites Berufswahlspektrum abseits von Geschlechterklischees auf und unterstützen sie dabei, ihre individuelle berufliche Perspektive zu entwickeln.

Diesen Weg wollen wir weiter erfolgreich beschreiten – gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern auf lokaler, regionaler und Bundesebene. Deshalb engagieren wir uns im Netzwerk der Initiative Klischeefrei.“

Prof. Dr. Michael Heister, Abteilungsleiter im BIBB für Berufliches Lehren und Lernen, Programme und Modellversuche

Prof. Dr. Michael Heister, Leiter der Abteilung „Initiativen für die Berufsbildung“ im BIBB

„Das Bundesinstitut für Berufsbildung engagiert sich von jeher dafür, dass die Begrenzungen der Berufswahlmöglichkeiten aufgrund des Geschlechts aufgehoben werden. Dazu zählen Modellversuche ebenso wie Forschungsprojekte, die erfolgreiche Strategien und Wege zeigen.

Wir wollen unsere Erkenntnisse und Erfahrungen in die Kooperationen einbringen und mit den Partnern weitergehende Weichenstellungen vornehmen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung erhofft sich, dass die Initiative Klischeefrei die Auseinandersetzung mit einengenden Geschlechterklischees auf einer breiteren Basis anregen wird und gemeinsam Strategien beschlossen werden, die jungen Frauen und jungen Männern jeweils ein breiteres Berufsspektrum zugänglich macht.“

Elke Hannack, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes

Elke Hannack, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes

„Der DGB engagiert sich in der Initiative Klischeefrei, weil wir gemeinsam die jungen Menschen unterstützen wollen, eine Ausbildung oder ein Studium entsprechend ihren persönlichen Neigungen und Fähigkeiten auszuwählen – und zwar ohne, dass althergebrachte Klischees und Rollenbilder dabei bestimmend sind.

Ein Beruf muss Spaß machen und gute Verdienstmöglichkeiten und Perspektiven bieten. Das gilt es, den jungen Menschen zu vermitteln.

Wir wollen mit dieser Kooperation möglichst viele Berufsberater/-innen, Lehrer/-innen, Eltern und auch Unternehmen erreichen, die junge Leute bei der Wahl einer passenden Berufsausbildung oder eines Studiums beraten oder unterstützen. Die Vielfalt der beteiligten Projektpartner macht uns zuversichtlich, dass dies auch gelingt.

Junge Frauen und Männer müssen die gleichen Chancen auf ihren Wunschberuf haben.“

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

„Wenn junge Menschen ihren Beruf wählen, stellen sie eine wichtige Weiche für ihr Leben. Diese Entscheidung sollte jede und jeder nach persönlichen Neigungen und Fähigkeiten treffen. Geschlechterklischees sind da fehl am Platz. Der Deutsche Städtetag unterstützt die Initiative Klischeefrei. Denn die Städte bieten eine große Vielfalt an Berufsbildern. Und dafür suchen wir Talente, egal welchen Geschlechts oder welcher Herkunft.“

Prof. Dr. Sabine Walper (Stv. Direktorin und DJI-Forschungsdirektorin)

Prof. Dr. Sabine Walper (Stv. Direktorin und DJI-Forschungsdirektorin)

Wenn junge Menschen einen Beruf wählen, fällt die Entscheidung oft danach, was „man“, oder richtiger: was „Mann“ oder was „Frau“ macht. Die Folge ist, dass junge Frauen sich meist für Frauenberufe und junge Männer für Männerberufe entscheiden – und alles bleibt beim Alten.

Verstärkt werden derartige Prozesse, das haben Studien aus unserem Hause gezeigt, vielfach auch durch die Elternhäuser. Demgegenüber werden in Prozessen der Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl persönliche Stärken und individuelle Lebensplanungen junger Menschen oft wenig, jedenfalls zu wenig berücksichtigt, zum Teil regelrecht übersehen

Das DJI hat wiederholt diese Prozesse der geschlechtsspezifischen Berufswahl und deren Beharrungsvermögen untersucht. An diesem Punkt kann es die Initiative „Klischeefrei“ mit wissenschaftlicher Expertise unterstützen.

Prof. Dr. Bettina Franzke, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW)

Prof. Dr. Bettina Franzke, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW (HSPV)

„Die Berufs- und Studienwahl ist für die Lebensqualität und persönliche Zufriedenheit von Menschen von entscheidender Bedeutung. Fehler können später nur schwer korrigiert werden. Es ist wichtig, von Anfang an die richtigen Weichen zu stellen. Junge Menschen sollten in der Berufs- und Studienwahl ihren Interessen und Talenten folgen und sich nicht an Klischees orientieren. Die HSPV NRW kann mit Erfahrung und Forschung andere ermutigen und unterstützen, sich für einen Genderwandel in Organisationen einzusetzen. Mit ihrem Polizeistudiengang qualifiziert die HSPV NRW für ein Tätigkeitsfeld, das einen Genderwandel erfolgreich vollzogen hat. Denn Polizeiarbeit hat sich von einer Männerdomäne zu einem spannenden Beruf für Männer und Frauen entwickelt. Darüber hinaus kann ich Expertise zur Qualifizierung von Fach- und Führungskräften und zur erfolgreichen Gestaltung klischeefreier Berufsorientierungen einbringen. Zudem habe ich Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Menschen in beruflicher Um- und Neuorientierung, die immer dann zum Zuge kommt, wenn die Berufs- und Studienwahl in eine berufliche oder persönliche Sackgasse geführt hat.“

Prof. Barbara Schwarze, Vorstand Kompetenz-zentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Prof. Barbara Schwarze, Vorstand Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

„Das Kompetenzzentrum arbeitet schon seit seiner Entstehung im Jahr 1999 am Thema ‚Erweiterung der Berufs- und Studienwahl‘. Für unsere Arbeit stehen die bekannten bundesweiten Projekte „Girls'Day“, „Boys'Day | Neue Wege für Jungs“ und „Komm, mach MINT“. Mit dieser Expertise waren wir von Anfang an im Expertinnen-/Expertenkreis vertreten, der die Initiative Klischeefrei auf den Weg gebracht hat. Unsere Erfahrungen und unseren Wissensschatz bringen wir sehr gerne in die Initiative ein. Im Kompetenzzentrum sehen wir zwei Wirkungsstränge, die durch die Initiative ermöglicht werden: 1. Durch das wachsende Bündnis aus Politik, Privat- und Sozial-Wirtschaft, Gewerkschaften, Schulen, Hochschulen, Forschung, Bildungsträgern und Berufsberatung erfährt das Thema klischeefreie Berufs- und Studienwahl eine deutlich sichtbare gesellschaftliche Relevanz. 2. Jede Partnerorganisation der Initiative Klischeefrei trägt durch das eigene Engagement konkret zum gemeinsamen Ziel bei: einer Berufs- und Studienwahl, die den individuellen Neigungen und Fähigkeiten der Jugendlichen entspricht – jenseits von Zuschreibungen und Geschlechterklischees!“

Dr. Achim Dercks, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V., Foto: DIHK / Jens Schicke

Dr. Achim Dercks, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V.

„Zu oft folgen Jugendliche auch heute noch Geschlechterklischees und schränken damit ihre Berufswahl ein. Es gilt daher realistische Berufsbilder zu vermitteln, zum Beispiel durch Praktika – unabhängig vom Geschlecht. Es ist ein Anliegen der IHK-Organisation eine Berufswahl frei von Rollenbildern zu ermöglichen und Mädchen und Jungen gleichermaßen dabei zu unterstützen, ihre Talente und Potenziale zu entfalten, um einen Beruf zu finden, der zu ihren individuellen Stärken und Interessen passt. Nur so gelingt ein erfolgreicher Übergang in eine betriebliche Ausbildung und den Arbeitsmarkt und wir können die von der Wirtschaft dringend benötigten Fachkräfte gewinnen und halten.“

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

„Auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt fällt die Aufteilung auf Berufe leider oft noch sehr geschlechterspezifisch aus – auch im Handwerk. Da gibt es nichts zu beschönigen. Viele Berufe sind männerdominiert, vor allem im Bereich Bau und Ausbau. Einige wenige Berufe wie etwa Friseur sind dagegen überwiegend in weiblicher Hand. Allerdings registrieren wir auch erfreuliche Verschiebungen, sind junge Frauen in einigen vermeintlichen Männerberufen im Kommen – etwa in den Gesundheitshandwerken oder in den Lebensmittelhandwerken. Auch in technischen Berufen sind junge Frauen auf dem Vormarsch, was für viele unserer Betriebe ein Gewinn ist. Die Handwerksorganisation engagiert sich mit verschiedenen Initiativen, verstärkt Mädchen und junge Frauen für die gewerblich-technischen wie auch die vielen sehr kreativen Berufe im Handwerk zu begeistern. Bereits in der Berufsvorbereitung werden durch die Berater und Beraterinnen die vielfältigen Möglichkeiten von Karrierewegen im Handwerk aufgezeigt. Handwerk ist innovativ und kann aufgrund seiner breiten regionalen Verteilung mit einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf punkten. Mit unserer Mitgliedschaft im Forum der Initiative Klischeefrei wollen wir dazu beitragen, dass Rollenklischees weiter abgebaut werden.“

Portraitfoto von Alexander Gunkel, Mitglieder der Hauptgeschäftsführung der BDA

Alexander Gunkel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände

„Junge Menschen sollten das gesamte Berufsspektrum in den Blick nehmen und sich nicht davon leiten lassen, was vermeintliche Frauen- oder Männerberufe sind. Vor allem Talent, Interesse und Potenzial sollten bei der Berufswahl entscheiden – keine Geschlechterklischees! Wir wollen dazu beitragen, dass sich mehr Frauen für Berufe in den Bereichen IT, Mathematik, Naturwissenschaften und Technik interessieren und Männer sich nicht scheuen, einen Beruf in den Bereichen Pflege und Erziehung zu ergreifen.“

Logo der Klischeefrei-Partnerorganisation SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

„SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland setzt sich für eine klischeefreie berufliche Orientierung ein, weil wir jungen Menschen den Weg in einen Beruf ebnen wollen, der ihren Neigungen und Talenten entspricht. Junge Frauen wollen wir ausdrücklich ermutigen, MINT-Berufe zu ergreifen – wie auch junge Männer motivieren, Erziehungsberufe insbesondere in der frühkindlichen Bildung zu wählen. Dafür bringen wir Lehrkräfte und Unternehmen in unseren bundesweit rund 400 Arbeitskreisen zusammen, um gemeinsam dieses Ziel zu unterstützen.“