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Forum der Nationalen Kooperationen

Das Forum der Nationalen Kooperationen ist aus dem Expertinnen- und Expertenkreis Geschlechtergerechte Studien- und Berufswahl hervorgegangen, der 2014 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen wurde.

Statements der Mitglieder des Forums

  • Astrid Krumwiede, Gleichstellungsbeauftragte des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

    Astrid Krumwiede, Gleichstellungsbeauftragte des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

    „Berufs- und Studienwahl jenseits von Geschlechterstereotypen bringt Vielfalt, neue Impulse und gleichwertige Chancen für traditionelle Berufe und digitale Arbeitswelten gleichermaßen.

    Dafür lohnt es sich jenseits bestehender Muster zu denken.“

    Bildnachweis: BMUB / Sascha Hilgers

  • Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

    Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

    „Schülerinnen und Schülern soll durch eine systematische Berufsorientierung ermöglicht werden, ihre Entscheidung für eine Berufswahl reflektiert und unabhängig von tradierten Geschlechterstereotypen treffen zu können.

    Eine eigenständige Berufs- und Studienwahl frei von Rollenklischees kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten den Prozess der Berufsorientierung geschlechterbewusst und aktiv gestalten. Dazu hat sich Nordrhein-Westfalen in seinem Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verpflichtet.

    Die Nationalen Kooperationen bestärken die Weiterentwicklung der geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl in Nordrhein-Westfalen.“

    Bildnachweis: Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

  • Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung des Landes Hessen

    Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung des Landes Hessen

    „Gleichberechtigung bei Bildungszugängen und beruflichen Entwicklungschancen ist eine entscheidende Voraussetzung für gesellschaftliche Gleichberechtigung. Deshalb orientieren wir unsere Politik an den Grundsätzen einer geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl und fördern die Teilhabegerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Dazu haben wir eigene Programme aufgelegt – zum Beispiel, um junge Frauen für MINT-Berufe zu motivieren.

    Wir wollen junge Frauen und Männer dabei unterstützen, ihre beruflichen Wege unbeeinträchtigt von Geschlechterklischees zu gehen. Wir hoffen deshalb , dass wir mit unserer Beteiligung an einer bundesweiten Initiative dem Thema Geschlechtergerechtigkeit bei der Berufswahl mehr öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen und unsere eigenen Aktivitäten wirkungsvoller präsentieren können. 
    Einen großen Vorteil sehen wir auch im Fachaustausch und der Vernetzung von Partnern aus Politik, Wissenschaft und Praxis.“

    Bildnachweis: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL)

  • Detlef Scheele, Vorstand Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit

    Detlef Scheele, Vorstand Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit

    „Mit vielfältigen Beratungsangeboten und öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie unserer „Typisch Ich“-Kampagne setzen wir uns schon heute für eine Berufs- und Studienwahl ein, die unabhängig vom Geschlecht ausschließlich auf die Talente und Interessen der jungen Menschen zielt.

    Unsere Expertinnen und Experten zeigen jungen Frauen und Männern in der Berufsberatung ein breites Berufswahlspektrum abseits von Geschlechterklischees auf und unterstützen sie dabei, ihre individuelle berufliche Perspektive zu entwickeln.

    Diesen Weg wollen wir weiter erfolgreich beschreiten – gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern auf lokaler, regionaler und Bundesebene. Deshalb engagieren wir uns im Netzwerk der Nationalen Kooperationen.“

    Bildnachweis: Bundesagentur für Arbeit

  • Prof. Dr. Henning Vöpel, HWWI Geschäftsführung

    Prof. Dr. Henning Vöpel, HWWI Geschäftsführung

    „Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI gemeinnützige GmbH) als privat finanziertes, unabhängiges wirtschaftswissenschaftliches Forschungsinstitut bekennt sich zu einer freiheitlichen, fortschrittlichen und offenen Gesellschaft. Hierzu gehört auch, dafür einzutreten, dass junge Menschen ihre Berufs- und Studienwahl neigungs- und talentorientiert und frei von stereotypen Erwartungshaltungen treffen. Dies dient der individuellen und gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt gleichermaßen.

    Solche Stereotype aufzuspüren und zu bekämpfen ist Aufgabe aller gesellschaftlichen Akteure; Wissenschaft sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen. Das Engagement des HWWI im Forum Nationale Kooperationen unterstreicht diese Vorreiterrolle.

    Wir setzen damit ein für unsere Kooperationspartner, Kunden und wissenschaftlichen Nachwuchskräfte vor Ort gleichermaßen wichtiges Signal.“

    Bildnachweis: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH (HWWI)

  • Prof. Dr. Michael Heister, Abteilungsleiter im BIBB für Berufliches Lehren und Lernen, Programme und Modellversuche

    Prof. Dr. Michael Heister, Abteilungsleiter im BIBB für Berufliches Lehren und Lernen, Programme und Modellversuche

    „Das Bundesinstitut für Berufsbildung engagiert sich von jeher dafür, dass die Begrenzungen der Berufswahlmöglichkeiten aufgrund des Geschlechts aufgehoben werden. Dazu zählen Modellversuche ebenso wie Forschungsprojekte, die erfolgreiche Strategien und Wege zeigen.

    Wir wollen unsere Erkenntnisse und Erfahrungen in die Kooperationen einbringen und mit den Partnern weitergehende Weichenstellungen vornehmen.

    Das Bundesinstitut für Berufsbildung erhofft sich, dass die Nationalen Kooperationen die Auseinandersetzung mit einengenden Geschlechterklischees auf einer breiteren Basis anregen wird und gemeinsam Strategien beschlossen werden, die jungen Frauen und jungen Männern jeweils ein breiteres Berufsspektrum zugänglich macht.“

    Bildnachweis: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

  • Elke Hannack, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes

    Elke Hannack, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes

    „Der DGB engagiert sich bei den Nationalen Kooperationen, weil wir gemeinsam die jungen Menschen unterstützen wollen, eine Ausbildung oder ein Studium entsprechend ihren persönlichen Neigungen und Fähigkeiten auszuwählen - und zwar ohne, dass althergebrachte Klischees und Rollenbilder dabei bestimmend sind.

    Ein Beruf muss Spaß machen und gute Verdienstmöglichkeiten und Perspektiven bieten. Das gilt es, den jungen Menschen zu vermitteln.

    Wir wollen mit dieser Kooperation möglichst viele Berufsberater/innen, Lehrer/innen, Eltern und auch Unternehmen erreichen, die junge Leute bei der Wahl einer passenden Berufsausbildung oder eines Studiums beraten oder unterstützen. Die Vielfalt der beteiligten Projektpartner macht uns zuversichtlich, dass dies auch gelingt.

    Junge Frauen und Männer müssen die gleichen Chancen auf ihren Wunschberuf haben.“

    Bildnachweis: DGB / Simon M. Neumann

  • Prof. Dr. Bettina Franzke, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW)

    Prof. Dr. Bettina Franzke, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV NRW)

    „Die Berufs- und Studienwahl ist für die Lebensqualität und persönliche Zufriedenheit von Menschen von entscheidender Bedeutung. Fehler können später nur schwer korrigiert werden. Es ist wichtig, von Anfang an die richtigen Weichen zu stellen. Junge Menschen sollten in der Berufs- und Studienwahl ihren Interessen und Talenten folgen und sich nicht an Klischees orientieren.

    Die FHöV NRW kann mit Erfahrung und Forschung andere ermutigen und unterstützen, sich für einen Genderwandel in Organisationen einzusetzen. Mit ihrem Polizeistudiengang qualifiziert die FHöV NRW für ein Tätigkeitsfeld, das einen Genderwandel erfolgreich vollzogen hat. Denn Polizeiarbeit hat sich von einer Männerdomäne zu einem spannenden Beruf für Männer und Frauen entwickelt.

    Darüber hinaus kann ich Expertise zur Qualifizierung von Fach- und Führungskräften und zur erfolgreichen Gestaltung klischeefreier Berufsorientierungen einbringen. Zudem habe ich Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Menschen in beruflicher Um- und Neuorientierung, die immer dann zum Zuge kommt, wenn die Berufs- und Studienwahl in eine berufliche oder persönliche Sackgasse geführt hat.“

    Bildnachweis: Franzke

  • Prof. Barbara Schwarze, Vorstand Kompetenz-zentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

    Prof. Barbara Schwarze, Vorstand Kompetenz-zentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

    „Das Kompetenzzentrum arbeitet schon seit seiner Entstehung im Jahr 1999  an dem Thema "Erweiterung der Berufs- und Studienwahl". Für unsere Arbeit stehen die bekannten bundesweiten Projekte Girls'Day, Boys'Day|Neue Wege für Jungs und Komm, mach MINT. Mit dieser Expertise waren wir von Anfang an im Expertinnen-/Expertenkreis vertreten, der die Nationalen Kooperationen auf den Weg gebracht hat. Unsere Erfahrungen und unseren Wissensschatz bringen wir sehr gerne in die Nationalen Kooperationen ein.

    Im Kompetenzzentrum sehen wir zwei Wirkungsstränge, die durch die Nationalen Kooperationen ermöglicht werden:
    1. Durch das wachsende Bündnis aus Politik, Privat- und Sozial-Wirtschaft, Gewerkschaften, Schulen, Hochschulen, Forschung, Bildungsträgern und Berufsberatung erfährt das Thema klischeefreie Berufs- und Studienwahl eine deutlich sichtbare gesellschaftliche Relevanz.
    2. Jede Partnerin und jeder Partner der Nationalen Kooperationen trägt durch das eigene Engagement konkret zum gemeinsamen Ziel bei: einer Berufs- und Studienwahl, die den individuellen Neigungen und Fähigkeiten der Jugendlichen entspricht - jenseits von Zuschreibungen und Geschlechterklischees!“

    Bildnachweis: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.