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ZENIT tritt der Initiative Klischeefrei bei

Wort-Bild-Marke (Logo) der ZENIT GmbH
© ZENIT GmbH

Neue Partnerin der Initiative Klischeefrei ist seit März 2017 die ZENIT GmbH. Im Interview stellt Beraterin und Projektleiterin Alexandra Veit das Unternehmen kurz vor.

Frau Veit, können Sie Ihr Unternehmen kurz vorstellen?

Die ZENIT GmbH unterstützt vor allem kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen sowie Hochschulen bei deren Innovations- und Internationalisierungsaktivitäten. Ziel ist es, den Weg zu ebnen für gute Ideen zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen und diesen Produkten auch international zum Erfolg zu verhelfen.

Zudem bringen wir Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um nicht nur Wissen- und Erfahrungsaustausch zu betreiben, sondern um neue und innovative Projekte zu initiieren.
Die ZENIT GmbH ist ein Public Private Partnership mit Beteiligung der nordrhein-westfälischen Landesregierung, einem Bankenkonsortium und dem Netzwerk ZENIT e. V. mit ca. 200 mittelständischen Unternehmen.

Was hat Sie motiviert, sich in der Initiative Klischeefrei zu engagieren?

Das Wissen um die Notwendigkeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die – was Klischees angeht – die Fähigkeit besitzen, „über den Tellerrand“ zu schauen, somit eine große Bereicherung für das Unternehmen und damit auch für unsere Kunden darstellen. Das geht nur, wenn junge Menschen sich ohne Vorbehalte beruflich orientieren und sich somit beruflich und persönlich frei entfalten können.

Auf welche Weise setzt sich ZENIT für eine geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung ein?

Ein großes Projekt im Hause dreht sich darum, Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern, unter anderem um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Dabei geht es insbesondere auch um die Förderung von Mädchen, die sich frei von tradierten Mustern beruflich orientieren sollen.

Darüber hinaus bieten wir Schülerinnen und Schülern Praktika zur Berufsorientierung im kaufmännischen wie im technischen Bereich an, da beide Disziplinen bei der ZENIT GmbH zusammen arbeiten.

Welche Aspekte sind für Sie besonders wichtig, um Netzwerke aufzubauen und nachhaltig zu gestalten?

Ein Netzwerk ist nur dann stabil und nachhaltig, wenn alle voneinander profitieren. Und das geht nur, wenn alle bereit sind, etwas von ihrem Know-how, von ihrer Erfahrung und auch von ihren Kontakten auszutauschen. Somit ist es für den Aufbau und die nachhaltige Gestaltung von Netzwerken wichtig, aufgeschlossene Mentalitäten zu finden, die mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Konsequenz an Sachverhalte heran gehen und diese betreiben. Nicht immer funktioniert das in Gänze, aber wir sehen Netzwerke auch als fortlaufenden Prozess, der sich nicht starr, sondern flexibel entwickelt.