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FAQ - Frequently Asked Questions

Holzwürfel mit den Buchstaben FAQ

Auf dieser Seite beantworten wir häufig gestellte Fragen zur Initiative Klischeefrei und zur Partnerschaft bei den Nationalen Kooperationen für Berufs- und Studienwahl.

Was ist das Ziel der Initiative Klischeefrei?

Die Initiative Klischeefrei möchte Kindern und Jugendlichen neue Wege in die Berufswahl ermöglichen. Denn Mädchen und Jungen sind vielfältig. Sie sollen einen Beruf finden, der zu ihren individuellen Stärken, Interessen sowie zu ihrer jeweiligen Lebensplanung passt.

Ziel der Nationalen Kooperationen ist es daher, im gesamten Bundesgebiet eine Berufs-und Studienwahl zu etablieren, die frei ist von Geschlechterklischees. Dazu wird neben dem Aufbau eines bundesweiten Netzwerks auch das Webportal www.klischee-frei.de betrieben.

Zur Umsetzung gibt www.klischee-frei.de allen, die junge Menschen bei ihrer Berufswahl begleiten, (Fach-)Informationen, aktuelle Daten und Fakten, Beispiele guter Praxis und Materialien an die Hand. 

Was sind die Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees?

Die Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees sind ein breites Bündnis aus Bundes- und Länderministerien, der Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartnern sowie Vertretungen aus Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft.

Kern der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ist das sogenannte Ständige Forum, hervorgegangen aus dem Expertinnen- und Expertenkreis zur geschlechtergerechten Studien- und Berufswahl, der 2014 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen wurde.

Zentrale Anlaufstelle ist die Servicestelle mit der Fachstelle beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und der Redaktion bei der Programmstelle Berufsorientierung im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Infografik zur Organisation der Initiative
Mitglieder des Ständigen Forums
Servicestelle

Wer gehört dem Ständigen Forum an?

Das Ständige Forum ist aus dem ehemaligen Expertinnen- und Expertenkreis zur geschlechtergerechten Studien- und Berufswahl hervorgegangen, der 2014 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen wurde. Das Forum zählt derzeit 15 Mitglieder:

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Leitung)
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Bundesinstitut für Berufsbildung
  • Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
  • Deutscher Gewerkschaftsbund
  • Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut
  • Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
  • Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
  • Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen
  • Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz
  • Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

Wer sind die Partnerinnen und Partner der Nationalen Kooperationen?

Neben dem Ständigen Forum gehören weitere Organisationen, Unternehmen, Verbände und Stiftungen, die sich professionell am Prozess der Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees beteiligen, der Initiative an.  

Mehr erfahren über die Partnerinnen und Partner der Initiative

Wer kann Partnerin bzw. Partner der Initiative Klischeefrei werden?

Alle am Prozess der Berufs- und Studienwahl Beteiligten können Partnerin bzw. Partner der Nationalen Kooperationen werden, sofern sie eine juristische Person (des öffentlichen oder privaten Rechts) sind. Bei rechtlich unselbstständigen Einrichtungen wird das Einverständnis des Trägers bzw. der Träger vorausgesetzt. 

Ist die Partnerschaft kostenlos?

Ja, die Partnerschaft bei den Nationalen Kooperationen ist kostenlos. 

Wie kann eine Einrichtung Partnerin bzw. Partner der Initiative werden?

Entweder spricht die Servicestelle von Klischeefrei potenzielle Partnerinnen und Partner aktiv an oder Einrichtungen, Unternehmen, Vereine, Stiftungen oder ähnliche Organisationen bekunden ihr Interesse, die Initiative mit ihrem Beitritt zu unterstützen und kommen auf die Servicestelle zu. Nur juristische Personen bzw. angegliederte, unselbstständige Einrichtungen können mit Unterzeichnung und Zusendung der Selbstverpflichtung eine Partnerschaft mit den Nationalen Kooperationen eingehen.

Anschließend erhalten die neuen Partnerinnen und Partner ein Willkommenspaket mit Informationen über Angebote und Ansprechpersonen, mit der Bild-Wortmarke (das Logo) der Nationalen Kooperationen sowie Fragen für ein Kurzinterview.

Nach Rücksendung des Logos der Einrichtung und des Interviews (optional) werden die neuen Partnerinnen und Partner auf dem Portal Klischee-frei.de vorgestellt. Unter anderem über den Newsletter des Berufsorientierungsprogramms wird die Öffentlichkeit über die Neuzugänge informiert.

Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite „Mitmachen“
Zum Newsletter des Berufsorientierungsprogramms

Welche Vorteile bringt eine Partnerschaft?

  • Alle Partnerinnen und Partner sind Teil eines bundesweiten Netzwerks, das sich für eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl einsetzt. Sie können aktiv an der langfristigen Entwicklung einer Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees mitwirken.
  • Als neue Partnerin bzw. neuer Partner der Initiative präsentieren wir Ihre Organisation mit Logo auf unserem Portal klischee-frei.de.
  • Sie sind berechtigt, das Klischeefrei-Logo für Ihren Briefkopf und Ihre Online-Auftritte zu verwenden. So machen Sie deutlich: Wir setzen uns für Geschlechtersensibilität in der Berufswahl ein!
  • Ein Kurzinterview bietet Ihnen die Möglichkeit, sich konkret zum Thema geschlechtergerechte Berufsorientierung vorzustellen und zu positionieren.
  • Sie erhalten außerdem exklusiven Zugang zu Fachtagungen mit aktuellen Vorträgen aus Forschung und Praxis und der Möglichkeit zur Vernetzung. Neben Bundes- und Landesministerien nehmen zahlreiche weitere Mitglieder aus Wirtschaft, Bildung und Politik teil.
  • Sie können eigene Good-Practice-Beispiele, Medien und Materialien, soweit geeignet, zur Veröffentlichung auf dem Webportal www.klischee-frei.de einem interessierten Fachpublikum zur Verfügung zu stellen. So können Sie aktiv für Ihre Maßnahmen werben und gleichzeitig Vorbild für andere sein.
  • Daneben veröffentlicht das Portal auch Veranstaltungstermine der Partnerinnen und Partner zum Thema klischeefreie Berufs- und Studienwahl.

Welche Pflichten sind mit einer Partnerschaft verbunden?

  • Die Partnerinnen und Partner unterstützen die Ziele der Initiative Klischeefrei und verbreiten sie innerhalb und außerhalb ihrer Organisationen.
  • Sie bieten im eigenen Arbeitsbereich Fortbildungen zum Thema an oder weisen auf Angebote Dritter hin.
  • Die Partnerinnen und Partner wirken einengenden Geschlechterstereotypen bei der Berufs- und Studienwahl reflektiert entgegen.
  • Materialien und Medien, die in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen, werden daraufhin geprüft, ob sie inhaltlich oder gestalterisch Geschlechterklischees reproduzieren. Perspektivisch werden die Materialien entsprechend überarbeitet.
  • Die Partnerinnen und Partner stellen eigene Good-Practice-Beispiele, Medien und Materialien, soweit vorhanden und geeignet, zur Veröffentlichung auf dem Webportal der Nationalen Kooperationen www.klischee-frei.de zur Verfügung.
  • Die Partnerinnen und Partner beteiligen sich ggf. an Evaluationen und Forschungsvorhaben.
  • Sie tragen aktiv zu einer Verbesserung der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren und zum Informationsaustausch bei.

Welche Infos benötige ich, um bei Klischeefrei mitzumachen?

1. Positionen zu einer Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees
Das Positionspapier beschreibt Entwicklung, Ziele und Handlungsempfehlungen einer klischeefreien Berufs- und Studienwahl. Es geht auf den politischen Auftrag sowie auf den individuellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen einer geschlechtsunabhängigen Berufsorientierung ein.

2. Informationen zu den Nationalen Kooperationen frei von Geschlechterklischees
In diesem Dokument werden alle am Berufs- und Studienwahlprozess Beteiligten eingeladen, den Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees beizutreten. Das Papier enthält konkrete Umsetzungsmaßnahmen, um das Prinzip einer geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl, wie im Positionspapier beschrieben, bundesweit zu etablieren. 

3. Selbstverpflichtung
Die Selbstverpflichtung definiert die konkreten Ziele und Handlungen, die mit der Unterstützung einer klischeefreien Berufs- und Studienwahl einhergehen. Das offizielle Papier wird von Institutionen unterzeichnet, die den Nationalen Kooperationen beitreten wollen.

Was bietet das Webportal www.klischee-frei.de konkret?

  • Anregungen und Beispiele guter Praxis für klischeefreie Berufsorientierung
  • Griffige Faktenblätter zur geschlechtergerechten, klischeefreien Berufs- und Studienwahl zu unterschiedlichen Themenbereichen
  • Praktische Arbeitshilfen für die tägliche Arbeit mit Jugendlichen und Kindern
  • Beratung zur Gestaltung und Begleitung klischeefreier Berufsorientierung
  • Kontakte und Links auf nützliche Angebote von Dritten
  • Veranstaltungstipps/-hinweise
  • Informationen zum Thema klischeefreie Berufs- und Studienwahl
  • Fachartikel und aktuelle Studien

Wer kann mir bei weiteren Fragen zur Initiative weiterhelfen?

Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich an die

Fachstelle Klischeefrei
Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
Miguel Diaz | Leiter der Fachstelle
Fon: 0241 475 - 9675
info@klischee-frei.de

Bei Fragen zum redaktionellen Angebot der Webseite wenden Sie sich an die

Online-Redaktion Klischeefrei
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Václav Demling | Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Fon: 0228 107- 1836
Christiane Helmstedt | Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Fon: 0228 107- 1660
info@klischee-frei.de