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Bericht zur Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern

Cover des Berichts "Die Arbeitsmarktsituation von Frauen" der Bundesagentur für Arbeit (BA)
© Bundesagentur für Arbeit (BA)

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat den Bericht zur Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2016 veröffentlicht. Ein Ergebnis neben vielen anderen: Frauen sind überproportional im tertiären Sektor, Männer häufiger in der Landwirtschaft und der Industrie beschäftigt.

Auf dem Arbeitsmarkt gibt es nach wie vor große Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Das zeigt der von der Bundesagentur für Arbeit (BA) herausgegebene Bericht „Die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern 2016“. Einige der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts auf einen Blick:

  • Die Erwerbsneigung und Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern sind in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen.
  • Zwar haben sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verringert, doch auch 2015 waren – absolut und relativ – deutlich mehr Männer als Frauen erwerbstätig.
  • Frauen und Männer sind unterschiedlich in den verschiedenen Formen der Erwerbstätigkeit vertreten: Rund zwei Drittel der Selbstständigen sind Männer. Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind ebenfalls mehrheitlich männlich. Minijobs sind hingegen eine Frauendomäne.
  • Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen ist zuletzt stärker gewachsen als die der Männer.
  • Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen weiterhin deutlich häufiger vor als bei Männern.
  • Frauen sind überproportional im tertiären Sektor, Männer häufiger in der Landwirtschaft und der Industrie beschäftigt.
  • Männer verdienen im Mittel deutlich mehr als Frauen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von der Berufswahl über die Familienpflichten bis hin zu den Rahmenbedingungen für eine Aufwärtsmobilität.
  • Die Arbeitslosenquote für Frauen ist – anders als noch in den neunziger Jahren – geringer als die Quote der Männer.
  • Der Anteil Langzeitarbeitsloser ist bei Frauen höher als bei Männern.
  • Frauen stehen deutlich häufiger als Männer vor der Herausforderung neben der Arbeitsuche alleine für die Erziehung eines oder mehrerer Kinder verantwortlich zu sein.

Die großen Unterschiede zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zeigen die Auswirkungen der Berufs- und Studienwahl junger Frauen und junger Männer, die unverändert stark geschlechtsspezifisch stattfindet und immense Auswirkungen auf das Erwerbsleben hat. Eine Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees kann hier die richtigen Weichen für das Arbeitsleben stellen.