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Zahlreiche Angebote für Studieninteressierte

Prof. Dr. Seckler, Universität Potsdam, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs
© Karla Fritze, Universität Potsdam

Potsdamer Tag der Wissenschaft, Kinderuniversität, die Roberta-Girls-Week oder das Potenzial-Assessment-Verfahren (tasteMINT) für Schülerinnen: Die Universität Potsdam möchte insbesondere Schülerinnen für Studienfächer gewinnen, in denen diese bisher unterrepräsentiert sind. Prof. Dr. Seckler, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, spricht im Interview über das Engagement seiner Hochschule.

Prof. Dr. Seckler, stellen Sie Ihre Organisation bitte kurz vor.

Die Universität Potsdam ist mit etwa 20.000 Studierenden eine mittelgroße Universität, zugleich geistig-kulturelles Zentrum und Konjunkturmotor des Landes Brandenburg. Sie hat sich seit ihrer Gründung 1991 hervorragend entwickelt. Die Nachfrage nach Studienplätzen ist ungebrochen hoch. Das Studien- und Forschungsprofil wurde geschärft, der wissenschaftliche Nachwuchs gezielt gefördert und die strategischen Partnerschaften im Ausland ausgebaut. Die bewährte Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungspartnern sowie mit den Berliner Universitäten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die forschungsstarke Universität Potsdam wurde 2017 als „Innovative Hochschule“ ausgezeichnet und zählt im Gründungsbereich bundesweit zu den Besten.

Was hat Sie motiviert, sich bei den Nationalen Kooperationen zu engagieren?

Die Universität Potsdam ist an der umfassenden Sichtbarkeit Ihres breiten Engagements interessiert und gibt gern ihre Erfahrungen weiter.

Auf welche Weise setzt sich die Universität Potsdam für eine geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung ein?

Im Rahmen der Potsdamer Tage der Wissenschaften erhält die Öffentlichkeit einen umfassenden Einblick in die Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Potsdam. Diese Großveranstaltung wird über das Jahr hinweg flankiert durch die Kinder-Universität, den Hochschulinformationstag, spezielle Angebote für Schulen, das Schnupperstudium und vielfältige weitere Informations- und Beratungsangebote. Im Bereich der MINT-Förderung (BRiSaNT, tasteMINT, Roberta Robotik Workshop, Schülerinnenlabore) werden Schülerinnen und Schüler für Studienfächer gewonnen, in denen Schülerinnen bisher unterrepräsentiert sind. Ganzjährig steht Schulklassen, Familien und Einzelpersonen eine Ausstellung in der Wissenschaftsetage im Bildungsforum der Landeshauptstadt Potsdam zur Verfügung; für Gruppen werden thematische Führungen angeboten. Die Chancengleichheit der Bewerberinnen und Bewerber ist in allen Formaten ebenso Auftrag wie gelebte Praxis. Die Auswahl der Studienanfängerinnen und -anfänger folgt den gesetzlichen Vorgaben und dabei hauptsächlich dem Leistungsprinzip.

Welche Erfolge haben Sie bereits mit Ihrem Engagement erreichen können?

Die Themen Gleichstellung, Chancengleichheit und familienfreundliche Hochschule sind bei uns fest verankert, nicht zuletzt im offiziellen Leitbild. Das Koordinationsbüro für Chancengleichheit wurde durch zwei Landesministerien für die jahrelange Beteiligung am Zukunftstag Brandenburg geehrt. Beim „Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2017“ hat die Universität Potsdam einen Platz in der Spitzengruppe errungen. Am 27. Oktober 2017 wurde die Universität Potsdam zum sechsten Mal mit dem Prädikat „Total E-Quality“ für vorbildlich an Chancengleichheit orientierte Personal- und Hochschulpolitik ausgezeichnet.