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„MINT in der Kita – Forschen Jungs und Mädchen unterschiedlich? Erfahrungen aus der Praxis“

Ein Gespräch mit Hildegard Müller-Ploghaus, Leiterin der Kitas im hessischen Bad Zwesten („KiTa Welt-Entdecker“ und „Die Wühlmäuse“).

„MINT in der Kita – Forschen Jungs und Mädchen unterschiedlich? Erfahrungen aus der Praxis“
Hildegard Müller-Ploghaus

Frau Müller-Ploghaus, wie erleben Kinder MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)?

Die MINT-Bereiche liegen im unmittelbaren Lebensbereich der Kinder und begleiten ihre unmittelbare Lebenswelt. Das heißt, ich will mich mit Kindern auf Forscherreise begeben und gemeinsam erforschen, wo uns Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften und natürlich auch die Technik begegnen. Kinder müssen begreifen durch begreifen – ganz handlungsorientiert.

Warum ist Forschen und die Beschäftigung mit MINT-Themen schon im Kindergartenalter wichtig?

In diesem Alter beschäftigen sich Kinder vorbehaltlos mit Themen und Inhalten, die in ihrem unmittelbaren Lebensbereich liegen. Sie möchten die Welt anfassen. Das ist entwicklungspsychologisch in dieser Zeit so, dass sie die Dinge, die sie umgeben, die sie wahrnehmen, begreifen möchten. Man hat einen unheimlich guten Zugang in diesem Alter zu MINT-Themen. Vielleicht gelingt es, mit dem Ansatz „Forschen, entdecken, Wissensreisen miteinander unternehmen“ vielleicht irgendwann auch mal die Geschlechterklischees, die sich später entwickeln, aufzubrechen.

Wie funktioniert MINT-Bildung ganz konkret in der Kita-Praxis, also in den Kitas „Die Wühlmause“ und „Welt-Entdecker“ im hessischen Bad Zwesten?

Wichtig ist, dass die Kinder die Möglichkeit haben, Zusammenhänge zu erkennen, dass sie sich Fähigkeiten erschließen können, dass sie Handlungsstrukturen entwickeln können, für die Dinge, die sie sie interessieren.
Bei uns funktioniert MINT-Bildung ganz praktisch. Wir haben Module mit Schwerpunkten in unserer Konzeption vereinbart. Forschen ist dabei ein zentraler Lernausgang. Es ist die Bewegung, die Sprache, es ist die Gesundheitsprophylaxe. Diese Bereiche verzahnen sich miteinander, um Kinder in ihrer Lebenswelt als auch in ihrem Wissensdurst entwicklungspsychologisch abholen zu können.

Der gesamte Kita-Alltag ist Forschen. Spielen ist Forschen – die Auseinandersetzung mit der Welt geschieht im Spiel. Die Kolleginnen und Kollegen greifen situativ Lernchancen auf, indem sie die Kinder beobachten, indem sie schauen, was sie interessiert. Unser Leitsatz bei den „Welt-Entdeckern“ lautet „Entdecken – Staunen – Mitmachen“. Nach diesem Motto ist das gesamte Konzept in diesen Modulen miteinander verzahnt.

Wir haben im Innen- und Außenbereich Räume gestaltet, die zum Entdecken und Forschen einladen. Raumgestaltung ist ein ganz wichtiger Punkt. Kinder müssen frei und selbsttätig unterwegs sein. Wir bereiten die Räume auf, die Kinder bekommen viele Konstruktionsmaterialien zur Verfügung. Wir gehen ein bisschen weg von Junge – Mädchen, sondern wir haben die Module „Bewegung“, „Haus der kleinen Forscher“, „Musik“.
Wir haben draußen im Außengelände ein Forscher-Energiehaus aufgebaut, wo Kinder in den Bereichen Elektrizität und regenerative Energien tätig sein können.

Wir haben Bewegungsbaustellen im Innen- und Außenbereich, wir haben Projekttage, wo wir mit den Kindern in der Wochenplanung absprechen: „Ok, jeden Tag habt ihr natürlich die Möglichkeit frei zu forschen, zu schauen, was euch Spaß macht, was ihr ausprobieren möchtet.“ Und dann entscheiden sich die Kinder einmal in der Woche für ein Thema, das wir in der Kinder-Konferenz vorstellen. Das ist dann ein angeleitetes Forschen zu einem Thema, zu dem sie gerne mehr hören möchten. In den Projekten, die über mehrere Monate gehen („Mein Körper“, „Wie war die Elektrizität, als meine Oma noch ein Kind war“), gibt es Exkursionen und es gibt eine sozialräumliche Vernetzung mit Expertinnen und Experten, beispielsweise Polizei, Zahnarztpraxis, Museum, Rathaus, Kläranlage, Forstamt etc.

Wichtig ist, dass die Kinder eine vorbereitende Umgebung finden, dass man miteinander kommuniziert („Was interessiert euch noch?“), die Beobachtung der Mitarbeitenden, welcher Wissensdurst denn die Kinder noch begleitet. Es ist eine neue Lernkultur, in der die Mitarbeitenden zum Lernbegleiter, zur Lernbegleiterin werden und wir co-konstruktiv miteinander unterwegs sind, um das, was uns gerade interessiert, zu erforschen.
Ein Wort noch zur Sprache: Wir schauen, welche Sprache in Bilderbüchern und Liedtexten verwendet wird. Finden wir Hinweise, wo wir Geschlechterklischees entgegenwirken können? Wir erziehen uns selbst: Wenn ich von Kollegen spreche, muss ich natürlich auch von Kolleginnen sprechen. Wir wollen also sensibler werden für das Thema Gender.

Erwähnen möchte ich noch die Familienmediothek, in der Eltern Bücher, Spiele, Forschungs- und Bildungskoffer ausleihen können. Diese ist auch aus dem Wissensdurst der Kinder entstanden, als wir gemerkt haben, Eltern brauchen eine Beratung bei der Frage, was gute Medien für das eigene Kind sind. In diesem Zusammenhang haben wir dann auch noch mal an einem Forschungsprojekt „Vorschulkinder und Computer“ teilgenommen.

Abschließend noch ein wichtiger Punkt: MINT-Bildung funktioniert mit einem veränderten Pädagogen bzw. einer veränderten Pädagogin, die zu Lernbegleiterinnen werden. Im Team wird geschaut: Wer hat welche Stärken? Wer brennt für welches Thema? Wer hat welche Zusatzqualifikationen? Die Kinder erleben uns sehr unterschiedlich und individuell, so wie sie es auch untereinander tun. Es ist wichtig, den Mitarbeitenden ein hohes Maß an Kompetenzen zu geben, wodurch sich der Funke auf Fachkräfte und Kinder in der Einrichtung überträgt.

Was ist ihr Lieblingsprojekt aus der Kita-Praxis?

Das ist einerseits das schon angesprochene Forscherhaus aufgrund des Nachhaltigkeitsaspektes, das zudem auch dauerhaft angelegt ist. Andererseits gibt es kein Lieblingsprojekt, weil die Kinder in jedem Angebot ein hohes Maß an Motivation und Engagement zeigen. Sich zusammen auf den Forscherweg zu begeben, ist mit einer immensen Freude verbunden. Jedes Forschen und jedes Projekt ist einfach klasse, weil man miteinander unterwegs ist und sich Bildungsinhalte erschließt.

Was wünschen sich Kinder in Bezug auf MINT in der Kita? Welche Vorstellungen und Bedürfnisse bringen Kinder mit?

Kinder möchten frei experimentieren. Kinder möchten Dinge ausprobieren. Sie möchten ihrer intrinsischen Neugier nachgehen können. Kinder möchten ihren Wissensdurst („Was steckt dahinter?“) stillen, die Dinge verstehen – im Bereich Technik, im Bereich Umwelt. Ausprobieren, Begreifen, Anfassen können: das sind die Bedürfnisse der Kinder. Sie zeigen eine enorme Lernfreude an MINT-Themen, weil diese dazu beitragen, hinter die Dinge zu schauen, Mutmaßungen anzustellen, diese dann zu überprüfen und handlungsorientiert im Experiment tätig zu sein.

Kinder möchten sich auch viel bewegen, Auch der „Bewegungskindergarten“ ist Teil des Forschens. Wir kooperieren mit Sportvereinen, wo dieses Thema nochmal aufgegriffen wird. Wir haben also ein umfassendes, miteinander verzahntes Konzept, in welchem Kinder aufgrund ihrer psychologischen Entwicklung in der Phase des Ausprobierens sind und die Welt begreifen wollen.

Aber Kinder dürfen auch – und sollen und müssen das Recht haben, mal nicht tätig zu sein, einfach nur zuzuschauen und sich nur an der Stelle aktiv einzubringen, wo sie es auch wirklich wollen. Auch dann nehmen sie ganz viele Dinge wahr.

Was können Eltern tun, um den Forschungsdrang und die Neugierde der Kinder anzuregen?

Wir haben zum einen jährliche Entwicklungsgespräche, wo man schaut, was ist der Stand des Kindes, was braucht es, was können wir mit an die Hand geben. Zum anderen empfehlen wir Eltern auch immer: nehmt euch Zeit für euer Kind, versucht es in seinen Bedürfnissen und Interessen wahrzunehmen. Gemeinsam auf Entdeckungsreise durch die Natur gehen, im kulturellen Bereich miteinander aktiv sein. Das ist die Grundhaltung, die wir versuchen, an Eltern weiterzugeben.

Die konkrete Beteiligung der Eltern geschieht dann zum einen durch Expertenwissen – ein Vater ist zum Beispiel Baumpate. Dann gibt es regelmäßige Präsentationen, dass man auch so ein bisschen den Einblick bekommt, was macht mein Kind da den ganzen Tag, in welchen Bereichen war es denn unterwegs, wo hat es denn geforscht.

Dann haben wir einmal im Jahr ein Forscherfest mit den Eltern. Da werden unterschiedlichste Forscherstationen aufgebaut, und zwar so niedrigschwellig, dass man als erwachsener Mensch, der mit MINT anders umgeht, dass man vor den einzelnen Bereich die Angst verliert, die man möglicherweise hat. Tätig werden mit seinem Kind in Experimenten, da werden die Tische auch begleitet, es gibt aber auch Tische, wo man sich selbst ausprobieren kann. Miteinander Spaß haben und Dinge entdecken ist der Leitsatz.

Darüber hinaus haben wir einmal im Jahr den Forschertag. Beide Feste sind sowohl interkulturell als auch experimentell ausgerichtet. Erwähnt habe ich bereits unsere Familienmediothek, die zweimal in der Woche geöffnet ist.

Zu den Öffnungszeiten der Familienmediothek bieten wir ein Elterncafé an mit Aktionen an, die wir vorher ankündigen und zu denen man seine Kinder anmelden kann. Die Eltern sind dabei, können zuschauen, mitmachen und Spaß haben. Und wenn sie keine Lust haben, gehen sie ins Elterncafé und kommen miteinander ins Gespräch.

Dann haben wir die Medien- und Experimentierkoffer. Erklärt am Koffer zum „Haus der kleinen Forscher“: Ich habe meine Karte und meine Experimentier-Box dabei und kann mit den Kindern zu Hause entsprechend der Anleitung gemeinsam forschen. Dann haben wir Materialboxen mit Medien zum Ausprobieren. Da geht es um die Energieträger Sonne, Wasser, Luft. Auch die Materialboxen können über die Familienmediothek ausgeliehen werden.

Wir haben Familien-Projekttage mit Erlebnisstationen im Innen- und Außenbereich, wo wir insbesondere das Thema Forschen aufnehmen. Am Ende gibt es eigentlich immer gute Laune, weil jeder selbstwirksam unterwegs war, Kinder Spaß hatten, Erwachsene Spaß hatten und das Gefühl haben, na ja, MINT ist ja jetzt auch nicht so schlimm, wie wir das eigentlich aus der Schule für uns noch mitgenommen haben. Das Schöne im Kindergartenbereich ist, dass die Kinder noch neugierig und unbeeinträchtigt durch geschlechterspezifische Zuweisungen sind.

Forschen Jungs und Mädchen unterschiedlich? Oder anders gefragt: Welche Rolle spielt das Geschlecht beim Forschen?

Ich habe die Frage mit ins Team genommen, weil ich sie sehr interessant finde und keine Antwort darauf hatte. Die Feststellung war, dass die Motivation und das Interesse an den MINT-Themen bei den Kindern in der Altersstufe bis zur 4. Grundschulklasse sehr groß sind. Und da lassen sich dann auch keine Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen feststellen.

Ein Beispiel: Die Kinder arbeiten engagiert ein Vierteljahr im Zahlenland, wo sie die Zahlen ganz unterschiedlich erleben, erforschen, mit ihnen experimentieren, sie in Bewegung umsetzen. Auch in Projekten mit einem längeren Zeitraum gibt es nicht eine einzige Erfahrung, bei der man sagen könnte, hier hat sich gezeigt, dass sich das Interesse oder das Engagement oder die Motivation zwischen Jungen und Mädchen unterscheiden.


Wie lässt sich die kindliche Neugier für MINT, die offensichtlich geschlechtsunspezifisch ist, auch später beibehalten?

Wir möchten, dass Kinder den MINT-Themen mit Neugierde begegnen und Freude haben, Dinge auszuprobieren und in Projekten mitzuarbeiten. Dass am Ende auch ein bisschen Sachwissen dabei herauskommt liegt in der Natur der Sache, ist aber nicht die Absicht. Es geht wirklich darum, die Freude in MINT-Bereichen zu erleben und selbstwirksam in diesen Bereichen tätig zu sein. Das macht die Motivation und die Offenheit aus, die die Kinder dann hoffentlich möglichst lange beibehalten. Das ist aber auch abhängig von den nächsten Einrichtungen in der Bildungskette. Wir arbeiten ganz eng mit der Grundschule zusammen und „Haus der kleinen Forscher“ gibt es ja auch für den Grundschulbereich.

Wir sind miteinander in Projekten und den Angeboten der Familienmediothek tätig. Somit haben wir institutionenübergreifend – das war aber eine prozesshafte Entwicklung – das geht nicht von heute auf morgen – im Laufe der Jahre ein gut verzahntes Bildungssystem an einigen Schnittpunkten hinbekommen. Uns ist es wichtig, dass eine Kontinuität im Bildungsverlauf gegeben ist. Natürlich unterscheiden sich die Lerninhalte in der Schule vom lerntheoretischen Setting im Kindergarten. Aber wenn man Momente übernehmen kann, wenn man an bestimmten Schnittstellen verzahnen kann, dann ist das eine tolle Sache.

Wie treten Sie Geschlechterklischees beim Fachpersonal und bei den Kindern entgegen?

Klischeefreiheit bezieht sich nicht nur auf Männer- und Frauenklischees, sondern auch auf die Vielfalt der Familien, die unsere Einrichtung besuchen. Wir haben 44 Prozent Familien, die eine Unterstützung über den Kreis erhalten. Unser Ziel ist es, allen Kindern, die diese Einrichtung besuchen, gleiche Entwicklungs- und Bildungschancen zu ermöglichen. Das geht tatsächlich super durch das „Haus der kleinen Forscher“ in der Verzahnung mit den anderen Bildungsbereichen.

Was unser Team angeht: auch wir sind nicht immer vorurteilsfrei und denken manchmal in Rastern und Klischees. Wir haben durch das Bundesprogramm „Sprach-Kita“ ganz intensiv an unseren Haltungen gearbeitet und Fortbildungen besucht. Denn Sprache benennt Vorbehalte und Klischees, also müssen wir sehr sorgsam mit Sprache umgehen.

Wir haben uns im Team fortgebildet zum Thema vorurteilsbewusste Haltung. Das hat ganz viel mit Selbstreflexion zu tun. Das ist auch durch die Kollegin, die für den Sprachkindergarten mit einer halben Stelle freigestellt ist, wesentliches Thema jeder Teamsitzung. Wir haben Kartensätze und Methodenkoffer dazu angeschafft, wir hören in uns rein und reflektieren uns selbst in unseren Haltungen und Einstellungen.
Es geht um Fragen wie: Wo bediene ich Klischees, wo habe ich den Kindern nicht die gleichen Chancen ermöglicht, wo habe ich eine bestimmte Haltung gegenüber Personen, Familien, sozialen Milieus? Es ist ganz wichtig, dass man sehr sensibel damit umgeht und die Haltungen thematisiert, um einen Bewusstseinsprozess zu schaffen.

Diese Einstellung versuchen wir auf die Kinder zu übertragen. Wir haben regelmäßige Kinderkonferenzen, wir halten bei Konflikten sofort den Betrieb an. Jeder bekommt die Möglichkeit, seine Sichtweise zu benennen, aber wir wollen auch gut reflektiert eine Lösung finden. Es gibt Situationen, da muss man anhalten, in das Thema reingehen. Meistens machen wir ein Gruppengespräch, eine Kinderkonferenz, aber nicht im Sinne von bestrafen, sondern im Sinne von reflektieren, von aufarbeiten – verbunden mit der Frage: Wie hätte man es besser machen können?

Das klingt nach einem guten Weg. Möchten Sie zum Abschluss noch etwas ansprechen, das Ihnen besonders wichtig ist?

Bewusst handeln durch eine bewusste Haltung dem Menschen gegenüber – das finde ich ganz wichtig in der heutigen Zeit mit all den Problemen, die wir auch gesellschaftlich haben. Und wenn man Geschlechterzuweisungen aufbrechen will, muss man vom Kindergartenalter an den Kindern MINT-Bereiche eröffnen. Vielleicht ist es dann irgendwann mal anders, dass also mehr als 21 Prozent Informatik-Jobs mit Frauen besetzt sind. Durch neutrales Betrachten und Hinterfragen von Klischees, von Stereotypen glaube ich, kann man auch etwas verändern.

Die Zauberformel heißt „Doing Gender“: „Wo sind deine Interessen?“ „Wo sind deine Bedürfnisse?“ Ganz unabhängig davon, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, ganz unabhängig davon, welches Teammitglied es ist. Es ist wichtig, bei den Stärken und Bedürfnissen anzusetzen, um ein gutes Selbstbewusstsein zu entwickeln und eine Neugierde, nicht nur für MINT-Themen, zu erhalten.

Frau Müller-Ploghaus, vielen Dank für das Gespräch.

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