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Schulen: Berufs- und Studienwahlspektrum von Jugendlichen erweitern

Ein Kreidestrich auf einer Tafel.

Kinder und Jugendliche werden in der Schule entscheidend auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet. Schule und Lehrkräfte können sie ermutigen, ihre Stärken und Neigungen zu reflektieren, sich von Rollenklischees zu lösen und ihren eigenen Vorlieben zu folgen, insbesondere bei der Berufswahl.

Im Laufe der Schulzeit setzen sich Schülerinnen und Schüler zunehmend mit der Frage auseinander: Wie geht es danach weiter? Soll ich eine Ausbildung machen oder studieren? Für welchen Beruf bin ich am besten geeignet?

Schulen können die Jugendlichen dabei unterstützen, die richtigen Antworten zu finden. Sie können ihnen dabei helfen, ihre Stärken und Potenziale kennenzulernen und sich dabei über traditionelle Rollenbilder hinwegzusetzen. Erst eine klischeefreie Berufsorientierung ermöglicht es den Jugendlichen, ein erweitertes Berufswahlspektrum als Chance für ihre eigene Zukunft zu begreifen.

So gelingt eine klischeefreie Berufsorientierung an Schulen

Sind Sie an einer Schule als Lehrkraft oder in der Sozialarbeit beschäftigt? Dann können Sie eine klischeefreie Berufsorientierung auf vielfältige Weise fördern:

  • Setzen Sie sich kritisch mit den eigenen, teils unbewussten Rollenbildern auseinander. Das ist ein wichtiger Schritt, um Jugendliche geschlechtersensibel begleiten zu können.
  • Ihre Schule sollte darauf achten, eine geschlechtergerechte (Bild-)Sprache zu verwenden und geschlechtssensible Maßnahmen anzubieten. Nehmen Sie klischeefreie Berufsorientierung in das Schulprofil auf.
  • Ermutigen Sie die Jugendlichen, Rollenklischees überall kritisch zu hinterfragen, zum Beispiel in der Familie, im Freundeskreis, im Unterricht, in der Berufsberatung.
  • Regen Sie die Schülerinnen und Schüler dazu an, sich darüber Gedanken zu machen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen. Thematisieren Sie bei Bedarf stereotype Rollenzuweisungen. Dabei sollten Sie möglichst alle Lebensbereiche berücksichtigen und Erwerbsarbeit genauso einbeziehen wie unbezahlte Arbeit.
  • Ermuntern Sie die Schülerinnen und Schüler, auf ihre Stärken und Interessen zu vertrauen und viele Berufsfelder auszuprobieren, auch dort, wo das eigene Geschlecht noch nicht so häufig anzutreffen ist. Nutzen Sie dazu die jährlichen Aktionstage Girls’Day und Boys’Day. Ganz wichtig ist es, Werkstatttage, Praktika und andere berufsbezogene Maßnahmen im Schulunterricht intensiv vor- und nachzubereiten.

Machen Sie mit bei den Nationalen Kooperationen! Durch Einbindung des Klischeefrei-Logos auf Ihrer Website können Sie deutlich machen: Geschlechtergerechtigkeit wird bei uns großgeschrieben.