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M7 – Kleidung macht Geschlecht

Kleidungsstile und Moden sind Ausdruck gesellschaftlicher und kultureller Wertvorstellungen und verändern sich im Laufe der Zeit. Manche Kleidungsstücke und Accessoires sind eng mit Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern verbunden, zum Beispiel Krawatten oder Strumpfhosen. Diese Assoziationen sind wandelbar und können je nach historischem Kontext erheblich variieren, wie das Beispiel des französischen Königs Louis XIV zeigt. Auch so manche Berufskleidung ist mit einem bestimmten Geschlecht verbunden, zum Beispiel der „Blaumann“. Vor diesem Hintergrund kann Kleidung auch als Praxis zur Herstellung von Geschlecht und Geschlechterdifferenz thematisiert werden.

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Ergänzungsmaterial zur Methode

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Daten und Fakten

König Louis XIV

Dieser Wikipedia-Artikel gibt Aufschluss über die Kleidermode zu Lebzeiten von König Louis XIV und enthält darüber hinaus zahlreiche Beispielbilder.

Wikipedia-Artikel Kleidermode Louis XIV

Doing Gender und Kleidung

Das Fotoprojekt Switcheroo der kanadischen Fotografin Hana Pesut zeigt, wie eng Kleidung und Geschlecht im doing gender miteinander verwoben sind.

Switcheroo auf Pinterest

Kleidung und Geschlecht

Cordula Bachmann wirft in „Kleidung und Geschlecht: Ethnografische Erkundungen einer Alltagspraxis“ einen empirischen Blick auf das Zusammenspiel von Kleidungs- und Geschlechterpraxen.

Bachmann, Cordula: Kleidung und Geschlecht: Ethnographische Erkundungen einer Alltagspraxis. Bielefeld: transcript Verlag, 2008.

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