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M1 – Alles nur Klischee!

Geschlechterklischees schreiben Personen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit bestimmte Verhaltensweisen und Eigenschaften zu. Diese Zuschreibungen sind gesellschaftlich fest verankert und beeinflussen maßgeblich die Berufsvorstellungen junger Menschen. Das kritische Hinterfragen dieser Klischees unterstützt junge Menschen bei einer nach Interessen und Stärken orientierten Berufs- und Studienwahl.

PDF der Methode zum Download

Ergänzungsmaterial zur Methode

Geschlechterstereotype/Geschlechterklischees

Hier finden Sie eine Definition des Begriffs „Geschlechterstereotype“ (Geschlechterklischee):
Geschlechterstereotype, GenderKompetenzZentrum (2012)

Daten und Fakten

Geschlechterstereotype

Abstract: „Geschlechterstereotype sind kognitive Strukturen, die sozial geteiltes Wissen über die charakteristischen Merkmale von Frauen und Männern enthalten (Ashmore/Del Boca 1979, Eckes 1997). Nach dieser Definition gehören Geschlechterstereotype (wie andere Stereotype auch, z.B. nationale Stereotype oder Altersstereotype) einerseits zum individuellen Wissensbesitz, andererseits bilden sie den Kern eines konsensuellen, kulturell geteilten Verständnisses von den je typischen Merkmalen der Geschlechter. Hierin liegt die duale Natur von Geschlechterstereotypen. Eine umfassende Analyse muss daher sowohl die individuellen als auch die konsensuellen Stereotypanteile und ihre jeweiligen Wirkungen berücksichtigen (Schneider 2004).“

Eckes, T. (2010). Geschlechterstereotype: Von Rollen, Identitäten und Vorurteilen. In R. Becker & B. Kortendiek (Hrsg.), Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung: Theorie, Methoden, Empirie (3. Aufl., S. 178-189). Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.

Erwerbs- und Sorgearbeit – Wissenswertes zu den Thesen

Wer von „Arbeit“ spricht, meint in der Regel bezahlte Erwerbsarbeit. Zur Arbeit zählen aber auch gesellschaftlich notwendige Tätigkeiten, die außerhalb des Arbeitsmarktes und ohne monetäre Entlohnung geleistet werden – zum Beispiel die Haushaltsführung, die Betreuung von Familienangehörigen oder ehrenamtliches Engagement.

Wer leistet unbezahlte Arbeit? Im WSI-Report Nr. 35 der Hans-Böckler-Stiftung steht ein Geschlechtervergleich in Bezug auf Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege im Fokus. Anhand aktueller Daten zeigen die Autorinnen und Autoren die Verteilung unbezahlter Arbeit auf.
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.): Wer leistet unbezahlte Arbeit? Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege im Geschlechtervergleich. WSI Report Nr. 35, April 2017.

Männer und Gleichstellung – Wissenswertes zu den Thesen

Immer mehr Männer sprechen sich für ein gleichberechtigtes Lebensmodell aus. Das traditionelle Rollenmodell verliert deutlich an Zustimmung – dafür wird das Thema Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit auch für Männer immer wichtiger.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Männer-Perspektiven. Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?, Berlin 2017

Themenblatt 6: Männer und Gleichstellung
Themenblätter zum Gutachten der Sachverständigenkommission für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten

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